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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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    Privat

05.12.

Fruehmorgens auf zum “Gasfueller“, den wir jetzt schon “leicht“ finden. Die Flasche ist auch schon fertig und kostet fast nix “ super.

Danach auf die Autobahn Richtung Sueden. Wir haben von Pyramiden gelesen, die es hier auf Teneriffa in Guimar geben soll. Was soll ich sagen, wir waren die Ersten “ nicht einmal die Putzfrauen waren noch fertig. So hockten wir uns in ein Cafe und gaben uns einen zweiten Morgenkaffee. Beim Bezahlen fiel mir auf – nachdem ich etwas Trinkgeld gab “ der Wirt liess ein Posthorn erschallen und drueckte einem haengenden Pluesch-Affen auf den Fuss, worauf dieser ungefaehr eine Minute laut lachte. Auch eine Methode auf ein “Trinkgeld“ aufmerksam zu machen. (Die Marktfrau in Santa Cruz klopfte nur mit der Trinkgeldmuenze laut auf die Waage???) Puenktlich machten die Pyramiden auf und knoepften uns je 10 Euro ab. Aber nach einer halben Stunde waren wir schon mehr als begeistert. Abgesehen von den Pyramiden “ die fuer sich sicher beeindruckend sind “ sahen wir eine Nachbildung der Rah II in Originalgroesse “ Thor Heyerdahl, der grosse norwegische Forscher hat Jahre hier auf Teneriffa gelebt und viele Ideen in das Museum einfliessen lassen. Eine Diashow mit den Ideen und Vergleichen des Forschers macht nachdenklich und neugierig. Wir haben beide, unabhaengig von einander, viel ueber ihn gelesen und waren echt erstaunt, ihm hier so nahe zu “begegnen“. Ein schoenes grosses Schiffsmodell der Santa Maria von Columbus, der ja auch denselben Weg gesegelt ist, den wir bald angehen werden, rundete den Besuch bei den Pyramiden von Guimar ab.

Der Fisch ruft “ allerdings leise und weit weg, auf der noerdlichen Seite der Insel. So fuehrt uns unsere Droschke mit 55 Pferden in den Urwald von Teneriffa und wieder auf kurvenreiche, von der EU finanzierte, Strassen. Huegelauf (ca. 1500m fuer die Sportler) und -ab und dann ein TUNNEL knapp unter einer Bergkuppe, ich hab mich schon gefragt, wie wir auf die andere Seite kommen. Anschliessend abwaerts, nach Taganana, wie gehabt, in Serpentinen bis aufs Meer. Die Strasse endet dann irgendwann und da ist SCHON unser gesuchtes Gasthaus. Am Ende der Welt. Empfehlenswert fuer jemanden, der gerne Motordroschke faehrt und auch gerne gut und guenstig isst.

Beim anschliessenden Einkauf in Santa Cruz in einem Grosseinkaufszentrum schiesst uns das Adrenalin gebuendelt durch die Adern. Wir suchen unser Auto “ unser Auto ist weg “ unser Parkplatz F28 ist leer “ nix da – nada. Die Kameratasche mit ALLEN Kameras und unser halbes Schwerwetterzeug und der verflixten Gasflasche “ Auto weg – alles WEG. Haben DIE WAHNSINNIGEN nicht auf den 3 IDENTEN Parkdecks, JE einen Parkplatz mit F28!!!!! Wir allerdings waren auf dem falschen Deck und wollten schon die Polizei, Guardia Civil, den Hafenmeister, unseren Lieblingswirten und alle Sonstigen verstaendigen. Beim Raufgehen zu dem Beschwerdebriefkasten sah ich dann allerdings unser “liebes“ tuerkises Auto auf dem naechsten Deck! Pffffffff-halleluja und Prost!!!!!!!!!!!

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