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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Ancona

Nach 144 SM erreichen wir Ancona. Michi taucht unters Schiff und kontrolliert den Motor von auÃ?en, da er innen keinen Fehler feststellen konnte. Und tatsächlich, der Saildrive und die Einlassöffnung ist total voll gewachsen mit Muscheln, obwohl er im März beim neuen Unterwasseranstrich auch den Motor mit einem Spezialantifouling gestrichen hat. Wir verlassen das Schiff nur für einen kurzen Spaziergang und ich spüre meine Seglerbeine. Ist mir aber viel lieber als Seekrankheit am Schiff. Apropos Seekrankheit – beim Sortieren der Medikamente, die wir teils von Freunden mitbekommen haben, besteht Michael darauf, dass die Medikamente gegen Seekrankheit und Viagra („Geschenk“ von besonders guten Freunden),auf keinen Fall gemeinsam gelagert werden dürfen – da eine Verwechslung infolge der Unzurechnungsfähigkeit der Mannschaft nicht auszumalende Folgen und einen langen Besuch bei einem Hirndoktor im nächsten Schutzhafen zur Folge hätte!! Am 22.06. laufen wir um 07.00 Uhr aus und ich kann mich nicht zurückhalten, lauthals – zu zweit am Schiff – über jenen Bürgermeister, Politiker oder Stadtrat zu schimpfen, der den Bau der Werft „Fincantieri“ genehmigt hat. Direkt vor der wunderschünen Kirche von Ancona, die dadurch von vorne nicht mehr sichtbar ist und von der Seite noch nie gscheit sichtbar war, steht die riesige Werftanlage.

Ancona und die Werft Fincantieri.jpg