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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Asphaltsee Pitch Lake

Mit einem Leihauto und dem Privatchauffeur “Onkel Sam“ fahren wir mit Uschi und Norbert von der SY Santina in den Suedwesten von Trinidad. Nach fast drei Stunden und Wartezeiten bei den Staus von Port of Spain und San Fernando – auf dem Highway – erreichen wir den groessten Asphaltsee der Welt “ Pitch Lake, ein faszinierendes Naturwunder. Aus einem Krater (Durchmesser ca. 1.500 Meter) quillt ununterbrochen zaehfluessiger Naturasphalt aus dem Inneren der Erde hervor. Waehrend der Regenzeit steht der Asphaltsee groesstenteils unter Wasser.

Eine Besichtigung ist nur mit Fuehrer erlaubt und nach kurzer Zeit ist uns auch klar, warum. Zuerst gehen wir den festen Teil des Sees an einem Tuempel entlang, wo herrliche Seerosen und auch weisse Lotusblumen wachsen.
Kurz bevor wir die fluessigen Teile des Sees erreichen, bemerken wir, dass sich der Boden ein wenig veraendert. Er wird weicher und wir sinken beim Gehen einige Millimeter weit ein.

jump up.jpg

Der Fuehrer erklaert uns viele Details des Abbaus (natuerlich in Englisch, genauer gesagt, Pidgin Englisch) aber auch, dass z. B. Schwefelwasser gut gegen Gelsenstiche sein soll. Aber uns interessiert viel mehr die vielseitige Landschaft und die Formen und die Farben. An manchen Orten fliesst mineralhaeltiges Wasser ueber den Asphalt, woraus sich roetliche Muster ergeben. Und dann wieder faerbt Schwefel das Wasser gelb.

fluessiger Asphalt.jpg

Schwefeltanz.jpg

Schwefelwasser.jpg

Fuer die direkt am See gelegene Ortschaft La Brea bringt der Bodenschatz auch negative Aspekte mit sich. Er steigt nicht nur im Bereich des Sees aus den Tiefen der Erde empor, sondern auch an etlichen Stellen mitten im Ort. Unter Haeusern, unter der Strasse und auch am freien Feld sieht man die schwarzen Teereruptionen.

Wir kehren noch in eine Rotihuette ein, da der Suedwesten Trinidads vorwiegend von Indern bewohnt wird.

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