Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
M D M D F S S
« Nov    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archiv

Google



    Privat

Bequia “ Admiralty Bay

Um 06.00 Uhr ist Auslaufen angesagt, noch vor dem Fruehstueck. Entlang der dicht bewachsenen und immer wieder mit Palmenstraenden gesaeumten Kueste von St. Lucia herrscht noch wenig Wind und vor allem ist die Atlantikwelle noch nicht spuerbar. Vorbei am Wahrzeichen der Insel, den zwei 700 und 900 Meter hohen spitzen Vulkanresten – “Pitons“ genannt – (wie der Name des einheimischen Biers) aendert sich der Wind “ er wird staerker und vor allem sehr boeig und er kommt aus einer Richtung, die uns nicht gefaellt, naemlich SE. Da wir viele negative Nachrichten und Warnungen ueber die Insel St. Vincent gelesen und gehoert haben (gerade eben erst waren wieder zwei Todesopfer unter den Seglern), laufen wir diese Insel nicht an. Am fruehen Abend erreichen wir die Admiralty Bay auf Bequia (Bekway ausgesprochen) und lassen uns von einem Einheimischen in Port Elisabeth eine der wenigen noch freien Bojen geben und zahlen fuers handling und die Boje ganze 40 EC $, umgerechnet 10 Euro.

img1_perfekter Seemann (-frau).jpg

Wir wollen so rasch als moeglich einklarieren und fahren zu fuenft mit unserem Beiboot (gegen die Wellen und deshalb kommt viel Wasser ueber uns) ans Land. Die Einklarierungsstelle hat bis 18 Uhr geoeffnet. Da es bereits eine knappe Viertelstunde spaeter ist, uebergibt uns der freundliche Zollbeamte ein Formular mit dem Hinweis, mit dem ausgefuellten morgen wieder zu erscheinen. Er haette gegen einen Aufpreis fuer die Ueberzeit die Arbeit noch am Abend erledigen koennen, sich dann aber entschieden, erst morgen wieder zu “werkeln“.

img2_Admiralty Bay.jpg

img3_Admiralty Bay auf Bequia.jpg

Die Einheimischen sind allesamt freundliche und gute Geschaeftsleute. Wenn du etwas nicht von einem bekommen kannst, empfehlen sie dir gleich einen anderen, der diese Arbeit leisten oder die Ware besorgen kann. Allerdings sind Obst und Gemuese relativ teuer und die Erklaerung, dass “alles“ eingefuehrt werden muesse, klingt ein wenig nach Ausrede, aber wir kaufen trotzdem und beide Teile sind zufrieden.

img4_altes Haeuschen auf Bequia.jpg

“no pressure “ no problem“ “ dies ist der neue Lieblingsspruch von Rico und ich bin mir sicher, er wird sein weiteres Leben beeinflussen.

img5_ohne Worte.jpg