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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Bequia – St. Lucia

Wir sind am Rueckweg. Gegen Wind und Welle. Nach sechs Stunden segeln wir in die Admiralty Bay auf Bequia und lassen uns direkt vor dem Restaurant „Devil’s table“ eine Boje geben. Michi hat geich einen Tisch fuer den Abend reserviert, ich klariere aus, Birgit kauft fast den gesamten Obst- und Gemuesestand auf und Rico kauft noch einige – hoffentlich faengigere Koeder. Es gibt Lifemusik und wir geniessen das absolut beste Abendessen, seit wir in der Karibik sind. Waehrend der Nacht gibt es Gewitter mit starken Regenguessen. Unser Schiff ist wieder mit Suesswasser gesaeubert, allerdings nicht lange, denn bald nach dem Auslaufen sehen wir die hohen Seen, die in der Durchfahrt schon eine gewaltige Hoehe erreichen. Die Fahrt Richtung St. Lucia wird ziemlich ruppig und die Wellen sind schon so hoch, dass einige uebers Boot und bis ins Cockpit kommen. Es wird immer schlimmer, Wind – Stroemung – Gewitter bauen eine hohe, steile, kurze See auf. Die Sicht geht bei den Wassermassen, die vom Himmel kommen, auf Null zurueck. Diesmal haben wir alle fuenf den Lifebelt um und nicht nur Sanna, der es aber bei dieser stuermischen See so gut gefaellt, dass sie froehlich singt und jubelt. Wir haben gestern beschlossen, auf der Insel St. Vincent doch noch eine Zwischenstation einzulegen. Immer wieder Regenschauer und auffrischender Wind begleiten uns. Wir wollen die Wallilabou Bucht nur kurz besichtigen (hier wurden 2003 die Hauptszenen zum Film „Fluch der Karibik“ gedreht). Aber die Bucht gefaellt uns gut, eine Boje wird sofort gereicht und Joffrey, der Junge mit einem kleinen roten Boot bietet Rico an, mit ihm fischen zu gehen. Er bietet seine Arbeit an (hey man, do you have a job for me?) unter anderem, unser Unterwasserschiff zu reinigen und wir nehmen seine Dienste gerne in Anspruch, denn gerade heute habe ich festgestellt, dass diese Arbeit nun schon dringend noetig waere. Am Abend gehen wir in die „Oberpiratenhafenkneipe“ weil das lassen wir uns als „Pirates of the Adriatic Sea“ sicher nicht entgehen.