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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Cagliari

3.8. Knapp 300 SM (genau 296) und 58 Stunden dauert die Ã?berfahrt von Vulcano bis Cagliari auf Sardinien. Immer wieder begleiten uns Delfine ein Stück des Weges. Sogar des Nachts springen sie neugierig ums Boot herum. Die meiste Zeit müssen wir zusätzlich den Motor als Unterstützung hinzunehmen, erst die letzten 10 Stunden haben wir herrlichsten Segelwind. Die Marina liegt etwas auÃ?erhalb der Stadt und um belebtes Gebiet zu erreichen, müssen wir ziemlich lang marschieren. Der erste Schiffszubehörladen führt leider keine Wasseraufbereitungsmaschinen oder ähnliches auf Lager. Weiter zum nächsten. Lagernd ist auch keine, aber laut Auskunft in nur 3 Tagen erhältlich – na ja. Auch kein Erfolg, aber so sind wir einer Futterstelle schon etwas näher gekommen. Wir wollen nicht zu schnell aufs Schiff zurück kommen, da bereits bei der Ankunft die Proben zum Konzert von Tiziano Ferri lautstark zu hören waren, als hätte der Nachbar seine Musik am Schiff auf volle Lautstärke gedreht. Anscheinend haben die letzten drei Tage doch etwas an meiner Substanz gezehrt, denn kaum aus dem wirklich gutem Lokal herauÃ?en – am Schiff zurück, ins Bad, ins Bett und weg war ich. Michi konnte die Musik bis nach 24 Uhr gratis „genieÃ?en“. Alle anderen mussten ja 35 Euronen dafür bezahlen, um anschlieÃ?end ins „delirio“ zu fallen (lt. der heutigen Tageszeitung)
4.8. Wir nehmen den gleichen Weg wie gestern, erfahren, dass vielleicht doch bis zu 15 Tagen Wartezeit bei der Bestellung des Wassermachers möglich sind (auÃ?erdem ist ferragosto!!) und beschlieÃ?en, das Gerät erst in Spanien, wo wir länger bleiben wollen, zu bestellen und einzubauen. Ob wir für das „Alte“ überhaupt noch Ersatzteile bekommen können und was es kostet, wird in der Zwischenzeit von unserer Landnotfunkstelle „Birgit-1“ ermittelt. Ich komme mir vor wie ein Sherpa, das nächste Geschäft, um Frischwaren aufzufüllen, ist meilenweit entfernt, da bleibt nichts anderes übrig, als in paar Sohlen von unseren Schuhen abzutreten und zu schleppen und zu schleppen! Unser zweites Sorgenkind, der Navtex (Wettermeldung) hat sich nach einer Totalzerlegung in sämtliche Einzelteile (beim Zusammenbau ist auch kein Stück übrig geblieben), doch wieder bereit erklärt, zu spuren, dh. zu empfangen. Dem hat wahrscheinlich die permanente Rüttlerei bei der vorletzten Ã?berfahrt nicht gefallen und er war deshalb im Warnstreik. Kaum zurück am Schiff, war auch schon der bestellte Mechaniker da – ja, wo bleibt denn da die „italienische Pünktlichkeit“ und Gemütlichkeit – zog seinen Schraubenzieher und sagte nach 10 Minuten – va bene, dieci Euro. Aus meiner Sicht – hats nix genutzt, so wird es wohl auch nicht wirklich geschadet haben. „Wir“ haben heute auch noch Waschtag, weil morgen ist Sonntag und an dem sollst du ja RUHEN.

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