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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Cartagena

Nach vielen Irrwegen durch die, in diesem Bereich nicht wirklich schönen Stadt, erreichen wir schlussendlich doch noch den Eingang zum historischen „Castillo de la Concepcion“. Ein gnädiger, moderner Lift bringt uns auf die Höhe der Anlage. Das römische Theater, das man von hier aus sehen kann, wurde 400 vor Christi erbaut und wird gerade restauriert. Eine riesengroÃ?e Baustelle, aber keine Arbeiter zu sehen. So wie bei uns an einem Sonntag. Der bekannte Hannibal (der mit den Alpinelefanten) war der Bruder des damaligen Statthalters, näheres konnten wir wegen dem babylonischen Sprachgewirr nicht herausfinden. Sonst hat die Stadt leider auf uns einen sehr verwahrlosten Eindruck gemacht, so, als hätte es erst vor kurzem ein Erdbeben gegeben und es gibt niemanden mehr, der die Aufräumarbeiten beginnen könnte. Bis auf die „EinserstraÃ?e“ – die Calle Mayor, wo wir natürlich im „Einserladen“ 2 Gläser Wein (dos copas de vino tinto – mein Spanisch wird immer besser – Wein kann ich zumindest schon bestellen) sowie einige Tapas zum Essen. Die Kellnerin öffnete die Flasche Wein am Tisch – Stoppel zwischen die Zähne und auf – soviel zum „Einserlokal“.
Endlich habe ich einen temperamentvollen Spanier kennen gelernt, der mir auch noch sehr zugetan war… Leider um mindestens 45 Jahre zu jung.

Cartagena_AussichtvomCastilodelaConcepcion.jpg