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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Das neue Dingi von Caribe

Europaeisches Material eignet sich absolut nicht fuer die Sonne in der Karibik. Die Halterung fuer die Ruder bei unserem “alten“ Beiboot (vor 2 Jahren gekauft) hat sich bereits geloest und laesst sich auch nicht mehr richtig ankleben. Nachdem die Naehte die ersten Aufloesungserscheinungen zeigen, bleibt uns nichts anderes uebrig, als uns um ein neues Dingi umzuschauen. Die Beiboote von Caribe sind aus Hypalon und sie sind am haeufigsten hier in der Karibik anzutreffen. Im Zollfreiland Isla Margarita bekommen wir das neue Boot relativ guenstig, aber vor allem, wir bekommen es gleich. Die Lieferzeit betraegt normal 3 “ 4 Wochen, aber hier bei Yachtshop Elena ist unsere Groesse gerade zufaellig lagernd. So schlagen wir sofort zu und sind ab heute Besitzer eines neuen Caribedingis.

unser neues Beiboot von Caribe.JPG

Wie dringend notwendig “ nicht nur zum Strandbesuch “ ein gutes Beiboot ist, hat uns die in der vergangenen Nacht gesunkene Yacht wieder einmal gezeigt. Die Ursache ist noch vollkommen unbekannt. Da aber anscheinend die Dieseltanks noch voll waren “ treibt jetzt ein staendiger Dieselgeruch ueber den Ankerplatz.

gestern Nacht gesunken.JPG

Unsere Lieblingswirtin Giovanna bereitet uns mittags ein himmlisches Tintenfischgulasch zu und verraet mir einige gute Tipps. Michi unterhaelt sich viersprachig an der Theke mit Pepi – dem Wirtn, Reinaldo “ einem Doktor der forensischen Zahntechnik (nur Patienten OHNE Schmerzen “ hihi) und mit Giuseppe “ dem italienischen Fabrikanten in Pension. Morgen sind wir zur Geburtstagsfeier des siebenjaehrigen Marco, Sohn von Giovanna, eingeladen. Wie gut, dass ich einige Geschenke fuer Kinder mit an Bord habe.

Giovanna bereitet unser Mahl.JPG

viersprachig unterwegs.JPG

Das Bugspriet unseres Nachbarschiffes Alessandra wird von den “Pappengeiern“ (copyright Michi) – wie wir hier die vielen Pelikane nennen, als Ruheplatz verwendet. Sichtbare Zeichen der regen Darmtaetikeit der Voegel sind schon zu sehen. So vergehen die Tage am Ankerplatz auch nicht gerade langweilig, obwohl wir die meiste Zeit an Bord verbringen.

Bugspriet mit sichtbaren Zeichen vom Abflugmanoever.JPG