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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Dominica “ Portsmouth Marktbesuch um 06 Uhr frueh

Der gestrige Tag war ein richtiger Faulenzertag. Am spaeten Nachmittag haben wir uns auf den “kurzen“ Weg in die Ortschaft Portsmouth gemacht. Die Hauptstrasse verlaeuft direkt neben dem Strand, nur durch eine Haeuserzeile getrennt. Am Strand selbst liegen seit Jahren drei Frachter (einer mit dem Namen EMANUEL), die bei einem Hurrikan in die Bucht geblasen wurden. Es gibt viele kleinste Lebensmittellaeden, die wohl alle das gleiche “Sortiment“ fuehren, aber anscheinend koennen alle trotzdem so halbwegs ueberleben.

img1_Wohnhaeuser auf Dominica.jpg

img2_Hurricanschaeden.jpg

img3_taeglicher Regenbogen.jpg

Der taegliche Regenguss erzeugt auch den taeglichen Regenbogen, der uns rasch zu Jan treibt, dem Transoceanstuetzpunktleiter auf Dominica. Er haelt bei Big Papa`s Strandkneipe seine “Buerostunden“ und bietet fuer die Yachties den “B+B Yachtservice“ mit diversen Leistungen an. Dieser freundliche und hilfsbereite Deutsche ist mit eigenem Schiff vor drei Jahren hier “haengen geblieben“. Von ihm haben wir auch die Fotos vom heutigen sensationellen Fischfang (zwei Marlins mit einem Gewicht von je 300 bis 400 kg nach knapp drei Stunden Drill), der von diesem kleinen roten Boot aus erfolgt ist.

img4_Fischfang.jpg

img5_Fischfang.jpg

img6_Fischfang.jpg

Es gibt hier keine geregelten Oeffnungszeiten fuer Fischverkauf. Wenn die Fischer den Fang an Land gebracht haben, rufen sie mit dieser Muschel die moegliche Kundschaft herbei.

img7_der Fischverkaeufer ruft.jpg

Heute ist Markttag und im ersten Morgengrauen sind wir schon unterwegs. Bereits um 06 Uhr frueh herrscht reges Gedraenge vor den einzelnen Staenden.. Es gibt zwar auch ein Marktgeschaeft fuer Schweinefleisch und eines fuer Huehnerfleisch, aber nachdem wir es uns angesehen haben, decken wir uns nur mit frischem Gemuese und noch lauwarmen Gebaeck ein. Als erstes Fruehstueck genehmigen wir uns je eine frische Kingcoconut.

img8_Kingcoconut.jpg

Das Gemuese ist hier frisch und knackig und wird nicht wie auf den anderen Inseln mit Kuehlcontainern aus Amerika oder sonst woher importiert. Manche Obstsorten ueberleben dadurch nicht einmal den Transport aufs Schiff, ohne bereits langsam vor sich hin zu faulen.

img9_Markttag.jpg

img10_Markt auf Dominica.jpg

img11_Marktgedraenge.jpg

Es gibt hier auch Shrimps (Suesswassergarnelen), die in den vielen Fluessen auf der Insel leben. Diese koestlichen Krustentiere stehen seit Indien bei uns ganz oben auf der Lieblingsfutterliste der Crew der Shalimardue. Bei Big Papa`s hoffen wir heute oder morgen oder uebermorgen einige dieser Krebse zu bekommen.