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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Dominica “ Roseau “ Wasserfaelle

Nachdem wir den Norden der Insel schon ein wenig erkundet haben, moechten wir uns natuerlich auch noch den suedlichen Teil der Insel genauer anschauen. Die Hauptstadt Roseau wird von vielen Kreuzfahrtsschiffen angelaufen und ist an diesen Tagen dann komplett ueberlaufen. Wenn einmal kein Kreuzfahrtsschiff am Dock liegt, sind sogar die ganzen Verkaufsstaende an der Hafenmole verwaist. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel decken wir uns ausgiebig im oertlichen Obst- und Gemuesemarkt mit frischem Nachschub ein.

img1_Marktbesucher.jpg

Wir haben an einer Boje von Pancho festgemacht, der uns auch sofort eine Fahrt zu den diversen Wasserfaellen vorschlaegt (no na net “ hihi). Um die Kosten fuer uns etwas niedriger und den Ertrag fuer ihn etwas hoeher zu halten, teilen wir die Gesellschaft mit zwei weiteren Crews (Franzosen und Belgier), was sich wieder in unserem Sprachengemisch niederschlaegt. Pancho nimmt auch noch seine beiden Soehne Samuel und Mateo mit auf die Tour.

img2_Kinder des Regenwaldes.jpg

Die steile Strasse von Roseau zu unserem ersten Ziel “ Laudat “ gestaltet sich ob der Erdrutsche der vergangenen Tage etwas muehsam. An besonders gefaehrlichen Wegstrecken sind aus “Bambus“ Leitplanken angebracht. Die Arbeiter bemuehen sich mehr oder weniger schnell, die Strassen wieder frei zu bekommen.

Der Regenwald heisst nicht umsonst Regenwald. Hier gilt die Devise: “enjoy the rain“, denn auch wenn du dich nicht am Regen erfreust, es regnet trotzdem. Die meiste Zeit herrscht starker Regen mit Sonnenschein, manchmal aber auch nur Regen. Liquid sunshine “ laut Pancho.

img3_Regenwald.jpg

img4_Wasserfall.jpg

Von hier geht es weiter zu den Trafalgar Falls “ zwei hohe Wasserfaelle mit einem warmen Schwefelpool. Mitten im Regenwald “ keine wirklich gesicherten Zugaenge “ dafuer Gruen in jeder Schattierung. Auf fast jedem Baum befinden sich Schmarotzerpflanzen “ Orchideen. Wir sind mitten im Urwald.

img5_Trafalgar Wasserfall.jpg

img6_Schwefelquelle.jpg

img7_Bewohner des Regenwaldes.jpg

img8_Blumen des Regenwaldes.jpg

Der letzte Punkt unseres Ausfluges sind die Sulphur Springs, die man schon von weitem riechen kann. Neben einem Wasserfall gibt es viele Quellen, aus denen das heisse Schwefelwasser in Badewannen aufgefangen wird. Rundum wieder ein Paradies von Blumen und Straeuchern und einfach Regenwald. Am meisten fasziniert mich die Stille, die nur durch Vogelgezwitscher bzw. dem Rauschen und Tosen der Wasserfaelle unterbrochen wird.

img9_Zugang zum Wasserfall.jpg

img10_sulphur spring Wasserfall.jpg

img11_Schwefelquelle1.jpg

img12_Schwefelbaeder.jpg

Nach sieben Stunden sind wir wieder zurueck und Pancho stellt sein Auto daheim ab, vergisst allerdings, uns wieder auf die Schiffe zurueck zu bringen. Kurze Zeit spaeter faehrt Francois mit einem Tauchboot zu seiner “Harmony“ und holt den Rest mit seinem Dingi ab. Erst nach drei Stunden kommt Pancho und entschuldigt sich, dass er auf uns acht doch glatt vergessen hat. Es dauert dann noch mehr als 24 Stunden, bis wir endlich die Tour bei ihm bezahlen koennen “ don’t worry “ no pressure.