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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Elba “ Portoferraio

Heute ist schon der zweite Tag auf Elba. Nach sechs Stunden Segeln sind wir gestern (bei besten bis widrigsten Windverhaeltnissen “ d.h. Wind aus allen Richtungen) in der Bucht Cala Bagnaia auf Elba angekommen.

1_Sonnenuntergang in Cala Bagnaia.jpg

Nach einem kurzen Landausflug geniessen wir den Sundowner sowie den Sonnenuntergang an Bord.

2_Sundowner auf Shalimardue.jpg

Heute ankern wir im Hafen vor der Hauptstadt Portoferraio und wollen unter anderem die Altstadt besichtigen. Napoleon lebte 1814 – 1815 auf Elba in der Verbannung und hat sich die Festung zum Teil als Residenz ausbauen lassen. Er bezog die Villa dei Mulini, die zwischen beiden Festungen steht. Leider hat das Museum heute seinen Ruhetag – also nix zum Anschauen bei Napoleons Huette.

3_Aussicht von Hafenkneipe.jpg

4_Altstadtgassen.jpg

Die ausnehmend huebsche Stadt wird von einer doppelten Festung ueberragt (Fort Falcone und Fort Stella). Sie wurde 1548 gebaut, um die Bevoelkerung vor den staendigen Piratenueberfaellen zu schuetzen. Heute schuetzt sie allenfalls die vielen kleinen Kneipen in den Gassen. Wir finden nach einer laengeren Hatscherei auch noch eine Hosteria, die sogar Teufelstintenfische anbietet. Super scharf – wir waren wohl noch zu wenig durstig “ das hat sich aber gelegt.

5_Ausblick vom Fort Stella.jpg

6_Festung.jpg

Alt-Portoferraio wird noch ganz von einer Stadtmauer umschlossen. Das Doppeltor (Porto al Mare) fuehrt in die Stadt. Innerhalb dieser stehen die Haeuser eng beisammen. Treppenstrassen ziehen sich bis zu den beiden Festungen mit Tuermen und Toren hoch.

7_steile Gassen.jpg

Elba ist ein beliebtes Urlaubsziel und besitzt eine Vielzahl schoener Buchten. In den Sommermonaten nimmt die Einwohnerzahl erheblich zu im Vergleich zu den anderen Jahreszeiten.

8_Kakteen in voller Bluete.jpg

Der Einkauf in einem normalen COOP ist ein echtes Preiserlebnis (nach den Einkauefen in der Karibik).
Erstens gibt es alles – was das Seglerherz begehrt – und das zu den niedrigen Preisen hier (besonders das Gemuese). An die Tatsache, dass wir fast ueberall alles bekommen, muessen wir uns erst langsam gewoehnen.

Wieder zurueck am Ankerplatz huepfen wir in die fuer uns noch kuehlen Fluten des Thyrrhenischen Meeres.

9_Ankerplatz Portoferraio.jpg