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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Es geht wieder weiter

Die Zeit daheim vergeht wie im Flug. In erster Linie wird von uns die Familie verwoehnt. Wir haben mit unseren Eltern in Kaernten eine Mostschenke (mit wunderschoener Aussicht auf den Mittagskogel und koestlicher Jause) besucht und einen langen Ausflug nach Aquileia gemacht.

1_Mostschenke.jpg

2_mit Schneck unterwegs.jpg

Wir nuetzen nun das verlaengerte Wochenende, um wieder nach Genua zu fahren. Diesmal mit Rico und Familie, um einen Piloten zu haben, der unseren Schneck wieder zurueck nach Villach bringen wird. Voll bepackt kommen wir zu fuenft in der Marina Aeroporto Genova an. Fuer die naechsten zwei Monate werden wir wieder auf unserem schwimmenden Heim namens Shalimardue leben und dabei den gesamten italienischen “Stiefel“ umrunden.

Ein Besuch der Altstadt von Genua steht auf dem Programm. Sie ist die am weitesten ausgedehnte Altstadt Europas. Im Zentrum steht das Denkmal von Christoph Kolumbus, der hier 1451 das Licht der Welt erblickte und sich bald seine ersten Sporen als Seefahrer verdiente.

3_Altstadt von Genua.jpg

4_Christoph Kolumbus.jpg

Man geniesst vom Panoramaaufzug (Bigo genannt) den herrlichen Ausblick auf die vielen Palazzi, Glockentuerme und Kuppeln, Kirchen, Kathedralen, Tuerme, Befestigungsanlagen und den Porto Antico. Die Schiffe werden heute wie frueher durch das Licht des Leuchtturms Lanterna, dem Symbol von Genua, in den Hafen geleitet.

5_Bigo.jpg

Das Aquarium ist mit 10.000 m2 Flaeche und 63 Becken das groesste gedeckte Aquarium Europas und eine der meist besuchten Kulturstaetten Italiens. Einige “entfernte“ Verwandte der Bewohner der Unterwasserwelt haben wir in freier Natur in der Karibik angetroffen.

6_Aquarium von Genua.jpg

In Genua wurde angeblich der erste Scheck der Welt ausgestellt. Die Boerse im Hintergrund des Springbrunnens laesst mich einige Gedanken an meine berufliche Vergangenheit “verschwenden“.

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Selbstverstaendlich darf eine Besichtigung der alten Galeone “Neptuno“ nicht fehlen. Sie ist der Nachbau eines Kriegsschiffes im Stile des 17. Jahrhunderts “ eine der Glocken traegt die Jahreszahl 1627. Der Nachbau erfolgte in den Jahren 1983 “ 1985, um als Kulisse fuer den Film “Die Piraten“ von Roman Polanski zu dienen.

8_Neptuno.jpg

In Genua gibt es einen erwaehnenswerten Brauch: bestellt man sich ein Getraenk, werden gleichzeitig kleine Koestlichkeiten dazu serviert, in diesem Fall zu vier Glaesern Wein ein voll gedeckter Tisch. Dafuer haben sie aber vom “karibischen Sundowner“ noch keine Ahnung!

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