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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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geheime Bucht

Der lautstarken Musik überdrüssig sind wir fast mit Rauschebart aus der Bucht gedüst, dann aber langsam, damit unser letztes Funkmail auch tatsächlich versendet werden kann. Kleinere Schwierigkeiten, aber Michi hat alles wieder in den Griff bekommen, das Mail ging auf den letzten Metern raus und wir konnten den einzigen freien Platz vor einem riesigen Cat an der Mole belegen. Was für eine schöne Bucht, eine Steinmole gegen die Winde aus N und NW, davor einige kleine Boote und eine Betonpier, an der tatsächlich nur zwei gröÃ?ere Booe Platz finden. Und auÃ?er Zikadenzirpen kein weiteres Geräusch. Manchmal kommen einheimische Jugendliche vorbei, die vom Molenkopf ins glasklare Wasser springen und Fröhlichkeit verbreiten. Wir haben Volte versprochen, den Namen der Bucht geheim zu halten. Am Abend sind wir mit Voltes Familie wieder zu acht und haben seine, am offenen Feuer gegrillten Würstel mit Kartoffelsalat genossen. Dazu gab es ein kleines 5 Liter Fass eingekühltes Bier. Mit einem „Fettspalter“ aus dem Hause Ronacher beenden wir das Grillfest. Den Sonnenuntergang haben wir dann von einem Lokal auf einer Anhöhe erlebt und ihn durchs Retsinaglas bewundert. „Sonnenuntergang der 378ste“. Danach wurde es KALT, wir wechelten sogar den Tisch, in die Nähe des Hauses, um im Windschatten zu sein. Da wir hier noch einige Tage verbringen wollen, bestellen wir vorsichtshalber schon ein Lamm für morgen abend. Für die nächsten Tage ist stärkerer NW Wind angesagt, so verholen wir uns hinter die Steinmole – auch ein guter Platz um den Oktopussen nachzustellen, die angeblich hier hausen sollen!! Unser Freund Peter, (der Schrecken aller Tintenfische) hätte sicher schon welche erwischt – uns will es einfach nicht gelingen, obwohl wir in der Dämmerung – morgens und abends – jeweils auf der Pirsch sind.