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Logbuch der SY Shalimardue



November 2017
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Gewaltmarsch nach Perdika

Nach einigen Tagen am Schiff, nur unterbrochen vom Weg in die nahe gelegene Taverna, kommt unser Bewegungsdrang zum Vorschein und wir nehmen den notwendigen Einkauf in einem Supermarkt zum Anlass, den nächsten Ort aufzusuchen. Unwissend, wie weit, wo und ob es überhaupt was zum shoppen gibt, machen wir uns auf den Weg. So gegen 10.00 Uhr steht die Sonne noch nicht senkrecht am Himmel und wir finden auf der StraÃ?e immer wieder einen kühlenden Schatten. Einem Taxler, der mit einem Passagier anhält und uns mitnehmen will, erklären wir, dass es uns nach einem FuÃ?marsch gelüstet – er fährt erstaunt weiter. Nach einer Stunde glaube ich nicht mehr so recht an eine Ortschaft. Kein Leben auf der StraÃ?e oder vor den paar Häusern, nur ein Hund verlässt ganz kurz sein ruhiges Platzerl, um uns zu beschnuppern. In Serpentinen führt uns der Weg auf den höchsten Punkt der Insel, allerdings ist das Dorf erst am nächsten Hügel in der Ferne sichtbar. Aber dann, gleich am Anfang vom Ort – welch eine Sünde, die beste Konditorei seit langem und überhaupt. Sie bräuchte aber auch bei uns keine Konkurrenz fürchten. Ich habe mich – Michis Worten von der strengen Diät zum Trotz – für eine himmlisch schmeckende Cremeschnitte entschieden. Der Ort besteht fast nur aus Tavernen und Geschäften und – einem Internetcafe. Das war das Allerletzte, was hier zu finden ich mir vorgestellt habe. Voll gepackt ziehen wir wieder „heimwärts“. Da uns das „Abwärtsgehen“ aber nicht besonders liegt, haben wir uns für den Bus entschieden und einen Euro pro Person für eine halbe Stunde Heimfahrt bezahlt. DrauÃ?en bläst es mit 6 – 7 Bft und morgen soll es noch stärker werden.

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