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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Grenada “ Hauptstadt St. George“s

Waehrend der schoenen Ueberfahrt passieren wir heute (in geziemenden Abstand) unseren ersten “ noch aktiven “ Unterwasservulkan in ca. 200 Meter Tiefe. Der Vulkan mit dem komischen Namen “Kick ‚Em Jenny“ war 2001 das letzte Mal aktiv.

img1_Unterwasservulkan Kick Em Jenny.jpg

Die meisten Langzeitsegler zieht es gleich in die Ankerbucht Prickly Bay an der Suedseite Grenadas. Unser Anker faellt jedoch im Hafen der Hauptstadt St. George’s, vor dem Grenada Yacht Club, wo einige riesige, wunderschoene Yachten festgemacht sind.

img2_Marina im Bau und noch Ankermoeglichkeit.jpg

Von der “Lagoon“ (Lagune) geht es mit dem Dingi in die “Carenage“ (Hafenviertel) und wir moechten trotz der Hitze eine kleine, aber feine Stadtbesichtigung machen. Es wundert uns sogleich, dass alle Geschaefte und Lokale geschlossen sind und die Einheimischen sich mit “Einheits T-Shirts“ im Freien beim Punch und Gespraech vergnuegen. Der 1. Mai ist auch hier ein Feiertag, der dementsprechend begossen wird!

img3_1. Mai - Feiertag auch in Grenada.jpg

Im Marinagelaende sind wir auch als “Ankerlieger“ gern gesehen und verfolgen etwas spaeter, bei einem kuehlenden Getraenk, ein spannendes Fussballspiel. Wer gegen wen “ keine Ahnung – aber ein paar Englaender drehen beim Elferschiessen fast durch.

Island Water World ist das Zubehoergeschaeft fuer Bootsleute “ hier gibt es (fast) alles, was so ein Seglerherz begehrt. Sogar freien Internetzugang am Ankerplatz ueber Hotspot von Island Water World. Michi entdeckt den baugleichen Kuehlschrank unseres Schiffes, welcher seit einiger Zeit nicht so besonders “kuehlfreudig“ ist. Der Verkaeufer bietet jedoch zuerst einen Elektriker an, der sich angeblich sehr gut auskennt und vermutet als Ursache ein kaputtes Thermostat. Fuer karibische Verhaeltnisse aeusserst puenktlich “ mit nur einer halben Stunde Verspaetung “ kommen dann gleich drei “Mechaniker“ an Bord. Der Chef und seine zwei “Students“ kontrollieren bzw. vermessen die Stromzufuhr und bemerken, dass beim Einschalten unsere Batteriespannung zu gering ist. Wir muessen nur fuer 10 Minuten den Motor dazu schalten, erst dann erst springt der Kompressor fuer die Kuehlung an. Michi bedankt sich noch bei dem Verkauefer (von Waterworld) fuer die wirklich gute Beratung des Mechanikers mit den Worten: „he know what he do!“ Sagt der Verkaufer darauf: “yes – one of onethousend“ und grinst dabei nicht!

img4_Besuch zu dritt fuer unseren Kuehlschrank Nr. 1.jpg

Im September 2004 wurde Grenada vom Hurrican Ivan und im Juli 2005 vom Hurrican Emily heimgesucht. Fast 95 % der Haeuser der Hauptstadt wurden zerstoert und auch die wichtigsten Plantagen der Insel wurden vernichtet. Grenada ist DIE Gewuerzinsel.

img5_Spice Island Granada.jpg

Samstags soll es einen gut bestueckten Obst- und Gemuesemarkt geben. Da gilt fuer uns natuerlich “ nichts wie hin. Zuerst muessen wir uns durchfragen, wo denn dieser Markt eigentlich stattfindet, weil beim Hafen ist absolut nix los. Zuerst bergauf, eh klar, und bergab, nein – zuerst noch hoeher hinauf, dabei “kommen“ wir zufaellig auch beim Fort George’s vorbei und geniessen die schoene Aussicht (von oben, wie schoen es unten ist!!).

img6_Fort George's erbaut im Jahr 1706.jpg

img7_Kanonenbild, das Wievielte.jpg

Die Aussicht aber auch auf die vier grossen Kirchen, wenn nicht sogar Kathedralen, die jedoch alle ohne Dach sind. Schuld daran, wie schon erwaehnt, waren die letzten beiden Hurricans. Seit damals wird die Messe in der Kirche und trotzdem im Freien abgehalten!!

img8_abgedeckte Kirchen nach Hurricans.jpg

img9_Hauptstadt - Grossstadt mit 10.000 Einwohner.jpg

img10_St. Georg's.jpg