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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Grenada “ Inseltour

Gestern “Turtlewatching“ “ heute Inseltour. Wir zwei Oesis und drei Kanadier werden einen ganzen Tag lang von unserem Driver Caddy mit Wissenswertem ueber die Insel, die Fauna und Flora, die Landwirtschaft und die noch sichtbaren, schrecklichen Folgen der letzten beiden Hurricans informiert. Immer wieder werden uns Blaetter zum Riechen gereicht und die Verarbeitung zu Heilkraeutern bzw. alles Essbare erklaert. Von saemtliche Baeumen und Straeuchern, die Fruechte tragen, erfahren wir die Namen auf Englisch und wie sie hier in der Karibik benannt werden.

img1_Gewuerzkunde in Grenada.jpg

Natuerlich werden wir auch auf interessante Bauten aufmerksam gemacht. Die beiden Forts in St. George’s sowie das Gefaengnis (im Volksmund “free hotel“ und das sogar mit Meeresblick) sind schon gewaltig. Am hoechsten Punkt der Insel hat man einen traumhaften Ausblick auf den Atlantik und die karibische See gleichzeitig.

Beim Annadale Wasserfall nehmen wir ein kurzes Bad und bewundern den Mut des Felsenspringers, der ins nur knapp drei Meter tiefe Wasserbecken des Wasserfalles springt.

img2_Annandale Wasserfall.jpg

Hoch oben im tropischen Regenwald liegt der Grand Etang See “ umgeben von Berggipfeln, die sich heute in den Regenwolken verstecken. Dort fuettern wir Monaaffen mit den von Caddy bereits vorher gekauften und mitgebrachten Bananen (fuettern ist nicht der ganz richtige Ausdruck – sie holen es sich) hihi.

img3_Monaaffen im Grand Etang Naturschutzgebiet.jpg

Nach einem koestlichen Mittagessen besichtigen wir eine “ na, was wohl “ Rumdestillerie, namens Rivers. Im Jahr 1785 erbaut und seit damals arbeitet das Wassermuehlrad. Es wird nach wie vor alles absolut haendisch und nach der alten Tradition verarbeitet. Trotz der schweren koerperlichen Arbeit sind die Angestellten froehlich. Bei der anschliessenden Verkostung muessen wir natuerlich etwas Nachschub fuer unseren Sundowner kaufen.

img4_Rumdestillerie Rivers.jpg

Wir kommen durch Ortschaften, die der Hurrican fast zur Gaenze zerstoert hat. Holzhaeuser, die von Spendengeldern anderer Laender auf Grenada gebaut wurden, erhielten den Namen der betreffenden Hurricans. Es gibt fast kein Haus ohne neues Dach, auch die Kirchen blieben nicht verschont. Palmen “ die sonst so robust sind, wurden mehr oder weniger gekoepft und sind tot.

Die “nutmags“ Muskatnussernte ging um 90 % zurueck. Schoen langsam erholt sich der Bestand allerdings wieder. Wir besuchen eine Nutmagfabrik, die heute nur mehr 100 Beschaeftigte hat und vor dem Hurrican Ivan im Jahr 2004 mehr als 1.000 Mitarbeiter hatte. Der Vortrag des Verkaufsleiters macht uns sehr betroffen.

img5_Muskatnussfabrik.jpg

Zu guter Letzt kommen wir noch an den Strand der “La Sagesse Bay“, der auf Grund des Beschlusses, Zugang zum Meer fuer jeden frei zugaenglich zu halten, beruehmt wurde.

img6_la Sagasse Bay.jpg