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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Highlights im Bordalltag

Wir haben uns bereits auf der Hafenmauer verewigt. Die meisten, die die Atlantikueberquerung vor sich haben, nutzen eine freie Flaeche, um die Nachfolgenden von ihrer Abfahrt zu informieren. Viele freie Platzerl gibt es nicht mehr. Und seit heute ist wieder eines weniger.

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Hafenmauer2.jpg

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Unser neuer Windgenerator, der unseren Autopiloten waehrend der Ueberfahrt mit Strom “fuettern“ soll, ist puenktlich angekommen. Dafuer hat uns der “Nirosta-meister“, der die Halterung dafuer fertigen soll, fuerchterlich haengen gelassen. Zuerst braucht er eine Woche, um die genauen Masse abzunehmen. Laut Skizze von Michi hat er aber schon den Kostenvoranschlag mitgebracht. Jetzt gibt es Lieferverzoegerungen beim Material (hahaha), dann kommt noch der 06.12. (Staatsfeiertag) und der 08.12. (kirchlicher Feiertag – halleluja) dazu und so wird er voraussichtlich um den 10.12. die Arbeiten fertig haben, statt wie zuerst versprochen, bei Lieferung des Generators.
Obwohl schon von Italien her ein wenig eingestimmt, tue ich mir nach wie vor schwer, die suedliche Mentalitaet bezueglich Terminzusagen zu akzeptieren. Michi uebt sich in bereits bekannter unerschuetterlicher Geduld.

Ein Schulschiff der besonderen Art ist gestern in die Karibik ausgelaufen. 17 Schueler, 7 Lehrer, 1 Arzt sowie die Crew “ ein tolles, schwimmendes Klassenzimmer fuer ein Jahr, nur fuer Kinder betuchter Eltern. Auf unsere Frage an den Kapitaen, wie er denn mit den Jugendlichen beiderlei Geschlechts im “schwierigen“ Alter (16 “ 18 Jahre) so zurechtkommt, sagte er uns: “Auf allen Schiffen gibt es normalerweise Zuckerbrot und Peitsche, damit die Mannschaft folgt, bei uns lassen wir einfach das Zuckerbrot weg!“ Hihihi

Ein Freund von uns ist gestern ALLEIN in die Karibik ausgelaufen und nach wenigen Stunden wieder im Hafen aufgetaucht. Seine Windfahnensteuerung hat nach wenigen Meilen den Geist aufgegeben. Jetzt ist er auf der Suche nach Ersatzteilen “ das allgemeine Los der Fahrtensegler.

Heute war bei uns die “ultimative Mastkontrolle“ vor der Ueberfahrt am Arbeitsplan “ gut so, weil wir feststellen “durften“, dass die Spinnakerschot ihre besten Tage schon lang hinter sich hat.

Mastbesteigung.jpg

Nun machen wir uns auf den Weg zum groessten Troedelmarkt auf der Insel, weil sonst ist hier sonntags nicht viel los.
Das dachten wir, bevor wir losgezogen sind. So wie es ausgeschaut hat, haben sich saemtliche Einheimische mit den vielen Touristen hier zu einem bunten Treffen verabredet. Ich frage mich, warum diese unnuetzen Sachen zum Kauf angeboten werden, aber noch mehr, warum es Leute gibt, die diese auch kaufen. Leider habe ich mich dazu verleiten lassen, einen Wecker mit Leuchtschrift (fuer die Nachtwachen) zu kaufen.