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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Insel Lefkas

Eine Schiffsbegegnung der anderen Art haben wir ca. 50 SM von Lefkas entfernt. Zuerst denke ich an ein kleines Fischerboot, welches sich in der Sonne spiegelt. Beim Naeherkommen entpuppt es sich als grosse Nirostakiste, die aber seltsamerweise nicht unterging. Ich moechte gar nicht daran denken, wenn man waehrend der Nacht eine Kollision damit haette. Da wuerde das Adrenalin nur so durch die Adern fetzen!

1_Schiffsbegegnung.jpg

Es ist 4 Uhr frueh, als wir nach 250 Seemeilen, (fast 480 Km fuer Landratten) im noerdlichen Teil von Lefkas ankommen. Wir muessen vor der Einfahrt ankern, da die Bruecke (die das Festland von Griechenland mit der Insel Lefkas verbindet) erst in 3 Stunden fuer die Durchfahrt der Schiffe geoeffnet wird (stuendlich von 07 Uhr bis 17 Uhr).

2_Einfahrt von Lefkas.jpg

3_Bruecke vom Festland nach Lefkas.jpg

Wir gehen im alten Hafen bei der Marina vor Anker, erstens weil wir unseren neuen Autopilot hier entgegen nehmen wollen und zweitens unser Schwesterschiff “ die Veligandu mit Karin und Fritz “ hier liegt. Es gibt sehr viel zu ratschen und wir erfahren auch eine Menge Interessantes fuer die Zeit mit unserem Schneck, da die beiden seit knapp 3 Jahren eine sehr umfangreiche Homepage fuer Wohnmobile betreiben. Die Adresse lautet: www.meinwomo.net

4_Lefkas bei Nacht.jpg

Am naechsten Tag erhalten wir Besuch vom Hafenmeister, der Zettel austeilt, auf denen steht, dass hier das Ankern verboten ist. So verlegen wir uns an die Stadtmole und ergattern noch den letzten freien Platz.

5_Stadthafen.jpg

Am Donnerstag kommt auch puenktlich die Lieferung und Michi hat den ganzen Nachmittag Zeit, das neue Geraet einzubauen. Waehrenddessen liege ich im Clinch mit unserem neuen Nachbarn, der seinen Anker quer ueber unseren geworfen hat und auf meine Reklamation gar nicht reagiert. Leider bestaetigt sich meine Befuerchtung am naechsten Morgen und wir heben seinen Anker hoch.. Da hat er eben leider Pech gehabt.

Wir besuchen die alten schoenen orthodoxen Kirchen und zuenden Bienenkerzen an. Leider bekommen wir nur Informationsblaetter in griechischer Schrift, die wir natuerlich nicht entziffern koennen “ aber die Bilder sind schoen – hihi.

6_alte griechische Kirche.jpg

Beim griechischen Sundowner (mit einer kleinen Flasche Ouzo) lernen wir Kostas kennen, einen alten, weit gereisten Seemann, der uns von seinem Meze gleich einige Kostproben abgibt. So beschliessen wir noch einen Tag laenger in Lefkas zu bleiben, um uns am morgigen Abend ein Meze zu goennen. (Meze ist typisch griechisch: ALLES – was die Kueche hergibt – in kleinsten Portionen auf den Tisch gebracht und ausgiebig mit Ouzo und Retsina hinunter gespuelt).

7_Sundowner in Griechenland.jpg