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Logbuch der SY Shalimardue



November 2017
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    Privat

Internetschwierigkeiten “ hoffentlich bald behoben

Seit dem ersten Tag unserer Ankunft versuchen wir unsere Homepage-Eintragungen wieder zu aktivieren. Aber gerade am Abflugtag wurde unser Browser geaendert und es wurden uns Schwierigkeiten fuer mindestens eine Woche prognostiziert. Schâ?¦ (Schade hihi). Nachdem wir hier kein freies Netz benuetzen koennen, habe ich versucht, die Damen im Buero zu becircen und zu bitten, dass ich fuer einige Minuten auf ihren Computer arbeiten darf. Einige Minuten “ und dann geht der Krempel soooo langsam. Abgesehen davon, habe ich ihn ja auch schon mal zum kompletten Absturz gebracht. An diesem Tag konnte keiner mehr ins Internet. Unsere Beitraege – einmal abgeschickt “ nicht angekommen, zum zweiten Mal abgeschickt, wieder nicht angekommen.
Deshalb sind wir heute mit dem Taxi nach Porlamar, um einen weiteren Versuch zu starten. Die Internetgebuehr fuer eine Stunde ist mit 2 Bolivar (1 Euro sind dzt. 5 Bolivar) ja sehr gering. Rechnet man nun das Taxi fuer mehr als 60 km (fuer beide Richtungen) dazu, sind wir nun schon bei einer Gebuehr fuer eine Stunde von 17 Euro. Aber so hoffen wir, dass unsere Freunde und Bekannten nun endlich wieder ein Lebenszeichen von uns erhalten.

Wir sind von Franzosen umgeben. Und wie mindestens 95 % der Franzosen kennen auch die beiden Soloskipper in unmittelbarer Naehe keine weitere Sprache. Mit dem einen grinsen wir nur immer und winken, aber der zweite ist eine Show. Michi und er unterhalten sich ueber Motoren, die naechsten Touren, guenstige Anschaffungen und wer weiss was noch “ in franzoesisch und deutsch, d.h. der eine redet deutsch, der andere antwortet auf franzoesisch, bzw. umgekehrt. Und beide verstehen sich. Ach ja, die Haende benutzen die Beiden auch sehr geschickt zum Reden.

Die Regenzeit hat noch nicht ganz aufgehoert. Derzeit ist die heisseste Zeit des Jahres. Wie bin ich froh, dass wir ein funktionierendes Kuehlgeraet haben. Im Schiff haben wir des Nachtens nur um die 25 Grad “ bei Tag allerdings schon um max. 32 Grad. Und im Freien herrschen zwischen 30 und 37 Grad (abhaengig von Wind oder wenn ein Gewitter wieder Abkuehlung gebracht hat). Oftmals denke ich mir, wie gut, dass wir auf einem Schiff leben, denn der Landliegelatz hier ist leider nicht asphaltiert, sondern besteht nur aus rotem weichem Sand, der sich im Regenguss herrlich aufweicht. Wenn kurze Zeit spaeter alles wieder trocken ist und der Wind weht, wird aus einem weissen Schiff ein rotes. Ebenso ist es mit den Haeusern “ aber die muessen hier bleiben “ wir sind naechste Woche schon auf dem Ankerplatz in Porlamar.

Porlamar1.jpg