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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Martinique “ ein Tagesausflug mit dem Leihauto

Martinique befindet sich mitten im Herzen des karibischen Archipels und gehoert zur Gruppe der Kleinen Antillen oder den “Inseln unter dem Winde“.. Ihre Kuesten werden im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Karibischen Meer umspuelt. Die Insel entfaltet ihren Zauber zu jeder Jahreszeit und bietet kontrastreiche, idyllische Landschaften, die vom Reichtum und der Lebendigkeit der Flora Martiniques zeugen. Im Norden erstrecken sich tropische Waelder und eine ueppige Vegetation und der Sueden ist fuer all jene, die sich einen Urlaub ohne weisse Sandstraende, Kokospalmen und ein wohltemperiertes Meer nicht vorstellen koennen.

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Nach einigen Kilometern auf der Autobahn verlassen wir diese, um zur Anse du Diamant (Anse = Bucht) zu kommen. Ein versprengter Felsen im Wasser und eine wunderschoene Bucht. Zu Mittag probieren wir die einheimische Spezialitaet und werden etwas ueberrascht: Blutwurst, gebackene Maeuse, Fischmousse in einer Plastikkrabbe auf einem gemischten Salat. Na-ja.

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Anse Cafard. Hier steht ein beeindruckendes Monument, welches an das tragische Schiffsunglueck vom Mai 1830 erinnert, bei welchem mehr als 300 Sklaven getoetet und nur 68 von ihnen gerettet werden konnten. Die Sklaven waren fuer Martinique und ihre Zuckerrohrindustrie “bestellt“ gewesen.

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Fort de France ist eine Grossstadt mit dementsprechend viel Verkehr und Stau, aber auch mit schoenen Buchten.

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Ein Colibri bei der Nahrungsaufnahme hat gerade so lange gewartet, bis Michi auf den Ausloeser gedruckt hat.

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Die Strasse geht weiter durch den Nationalpark von Martinique “ kurvenreich und sehr steil. Ein entgegenkommendes Auto (Frau am Steuer) drehte um, da sie die Steigung von mehr als 20 % mit ihrem kleinen Leihauto nicht ein zweites Mal in Angriff nehmen wollte.

In Bellafontaine und Le Carbet machen wir weitere Pausen. In Carbet Beach ging Christopher Columbus bei seiner vierten Reise 1502 an Land.

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Im Jahre 1902 hat ein Vulkanausbruch des Monta Pelee binnen Sekunden die gesamte Einwohnerschaft von St-Pierre (30.000 Menschen) und die ganze Stadt vernichtet. Selbst die Handelschiffe, die vor der Stadt lagen, wurden zur Gaenze zerstoert und sanken. Bis auf einen Gefangenen, der in seiner Ausnuechterungszelle hockte, wurden alle getoetet. Er war der einzige Ueberlebende dieses Ungluecks und zeigte noch jahrelang im Zirkus seine Brandnarben. St-Pierre war das Paris der Karibik. Im Museum findet man viele alte Fotos mit den fuer die damaligen Zeiten eleganten Haeusern, sowie dem Theater, einer fast geschmolzenen und zerdrueckten Kirchturmglocke und einige, fast bis zur Unkenntlichkeit vergluehten Gebrauchsgegenstaende und Musikinstrumente.

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Am Heimweg wollen wir auf der “Route de Rhum“ noch einige Rumdestillerien aufsuchen, aber leider, am Samstagnachmittag war alles geschlossen.

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So begnuegen wir uns bei der “happy hour“ mit einem Drink, oder waren es mehr?? Auf jeden Fall haben wir uns bei Lifemusik mit einem Franzosen, der fast nicht englisch konnte, den ganzen Abend gut unterhalten.

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