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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Martinique “ Wochenende

Die Tage verfliegen. Nicht einmal mehr eine Woche “ und wir bekommen lieben Besuch von zuhause.
In der Bar “le Calebasse“ ist wieder ein Lifekonzert “ Reggae – mit einer Sechsmannkapelle und zwei huebschen einheimischen Schoenheiten als Backgroundsaengerinnen. Die Band spielt super, heizt die Stimmung ordentlich an und das Publikum wird immer bunter und vor allem “haariger“. Mir kommt vor, saemtliche Rastermen kommen aus ihren “Verstecken“ hervor und irgendwann riecht es leicht bis stark suesslich. Einer der anwesenden Rastas, ein fast Zweimeter-Mann stand ganz ruhig in der tanzenden Menge, hielt die Augen geschlossen und nur manchmal bewegte er langsam “ ganz langsam ein Augenlied. Auch eine Art zu tanzen “ wir nannten ihn „Level-one“, weil beim Tauchen soll man sich auch nur sehr wenig bewegen “ um ja keine Atemluft zu verbrauchen. Je spaeter der Abend, desto mehr Rum fliesst. Ein starker Regenguss und die fetzige Musik verhindert allerdings das allzu fruehe Heimgehen von uns, bzw. das Heimfahren mit dem Beiboot. Heute Morgen ist ausschlafen angesagt. Nach einem deftigen Fruehstueck sehen wir “ direkt vor der Haustuere, sprich Schiffstuere – eine Regatta von den “Top Yole Racers“. Von einem franzoesischen Taucher haben wir erfahren, dass diese Boote in Wettkaempfen die ganze Insel Martinique umrunden, d. h. sie muessen auch die atlantische Seite mit den hohen Wellen befahren. Es sind ganz normale Holzboote mit verschiedenen Masten “ biegsam aus Bambus oder nicht biegsam aus hartem Holz und einem grossen, viereckigen Segel. Bis zu vier Maenner sitzen hinten am Steuer und die restlichen acht bis zehn verlagern ihr Gewicht auf Stangen, die einmal auf der einen und dann auf der anderen Seite des Bootes gefahren werden. Dieser Mannschaftssport verlangt viel Balancegefuehl und vor allem Geschicklichkeit, um von der Stange wieder zurueck ins Boot zu kommen (Bild 8). Von diesen durchtrainierten Teilnehmern war sicher keiner beim gestrigen Reggaeabend dabei, zumindest nicht bis zum Schluss. Den Zuschauern wurde sehr viel geboten. Nicht nur mit zwei weiteren sehr lauten Lifebands, sondern auch verschiedenste “ansprechende“ Verkaufsstellen fuer karibisches Essen (Blutwurst (-10), Fisch am Spiess (-3), Fischbaellchen (-4), Pommes frites (-10)). Und Getraenke “ in erster Linie Rum (+10) in allen Variationen “ mit Zucker, Limettensaft und Wasser.

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