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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Museum Liaunig in Neudorf und Walking an der Drau

Dieser wunderschöne „Altweiber-Sonnentag“ gehört genutzt und so aktiviere ich Michi zu einem Ausflug in die Natur. Er darf entscheiden wohin und ich – mache mit. Die Entscheidung fällt auf das Museum Liaunig. Es gibt dort einen neuen Skulpturenpark, den Michi noch nicht kennt und so landen wir heute in Neuhaus in Unterkärnten. Eigentlich bin ich ja kein Fan von moderner Kunst, aber auch ich freue mich auf die Besichtigung der im Freien aufgestellten Figuren. Ein tolles Gebäude beinhaltet viele kleine, aber viel mehr große Leinwände mit – ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Bei einigen denke ich mir, das muss die Vorarbeit eines Fliesenlegers sein oder so ähnlich. Ich habe halt kein Kunstverständnis, sondern nur meinen eigenen Geschmack.

Bei einigen Bildern müssen wir schmunzeln, da Michi unsere eigene Führung mit Erklärungen macht und einige der„Werke“ gefallen sogar mir. Aber die Ausstellung der afrikanischen Glasperlenkunst fasziniert mich mehr. Danach gelangen wir ins Freie zu den Skulpturen.

Ich bin begeistert von der Natur und den bestens ins Gelände passenden Skulpturen, vom Sonnenschein und dem ganzen Drum und Dran. Ein wirklich empfehlenswertes Museum.

Am Rückweg halten wir noch bei der Hängebrücke Santa Lucia (einer Fuß- und Radwegbrücke) und natürlich muss ich drüber gehen. Irgendwann beginnt die Brücke zu schaukeln, obwohl ich ganz allein auf der Brücke bin. Was bin ich froh, wieder zurück an Land zu sein.

Wir besuchen noch Michis Cousin Hans Peter, der in Kühnsdorf für die ÖBB arbeitet. Ein Italiener aus dem tiefsten Süden Italiens betreibt da eine Gaststätte und dieser bringt ein hervorragendes Mittagessen auf den Tisch. Dann noch ein Kaffee bei meiner Freundin Brigitte und schon sind wir wieder daheim. Der Tag ist einfach wunderschön und so kann ich nicht widerstehen, einen ersten Versuch nach meiner Behinderung durch einen Fersensporn eine richtige Walkingtour zu starten. Sonnenschein, Natur und endlich wieder mal Gehen – es gibt nicht viel Schöneres. Ich hoffe, ich kann meine Touren weiter machen.