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Logbuch der SY Shalimardue



November 2017
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Mythos

20.7. Nach dem gestrigen Faulenzertag ist heute Weiterfahren angesagt. Von der Insel Atokos haben wir ein Foto im Segelhandbuch von einer wunderschönen „Onehousebay“ gesehen und deshalb wollen wir zu einem Badestopp dorthin. Anscheinend haben dieses Buch andere Segler auch gelesen, denn als wir dort ankamen, ankerten mindestens 15 Boote mehr oder weniger nebeneinander. Das Wasser war so klar, grünblau und am Kieselstrand haben wir einige interessante kleine bunte Steine gefunden. Neben dem einzigen Haus gibt es auch noch ein kleines Kirchlein und eine Zisterne. Nachdem ein Engländer sein Boot direkt vor uns „parkt“ (10 m Kette müssen bei einer Ankertiefe von 6-7 m doch mehr als genügen, das Seegras krallt sich ja sowieso am Anker fest, dachte er sich wohl), verlassen wir eher als gedacht den schönen Platz und motoren noch zwei Stunden weiter, bis in den Hafen von Kastros, der von der Seeseite durch eine alte Windmühle auf einer Huk schon von der Ferne leicht auszumachen ist. Nach und nach füllt sich der Hafen und die Marineros von den Begleitbooten der Flottiliencharterer haben alle Hände voll zu tun, um einzuweisen, Anker händisch auszubringen, Leinen zu übernehmen, Futterplätze zu organisieren. Mein Hafenmeister Michi sieht, wie bei einem Schiff der Anker slippt und das Schiff auf die Felsen zutreibt bzw. mit dem Ruderblatt auch schon ansteht. Die jugendliche englische Crew ist bereits in der Taverna und spricht schon stark dem Ouzo zu, von wo sie dann Michi zum Schiff zurückholt. Er kontrolliert unseren Anker und wird gleich vom italienischen Nachbarn gebeten, dies auch bei seinem zu tun. Das Abendessen nehmen wir dann beim „chef John“ ein, es war sehr – englisch. Dafür war wenigstens die Schafportion anständig. Unsere RACHE an den Schafen, für die Schafblattern, an denen unsere GroÃ?nichte – „Mäuslein Sanna“ leidet, ist, öfter Schaf zu essen als normal!!.

21.7. Auch für heute haben wir uns nur einen kurzen Schlag vorgenommen. Bereits nach einer Seemeile finden wir auf der Ostseite von Kastos den bisher schönsten Ankerplatz – und das für uns allein. Herrlichste Felsformationen, die schroff ins glasklare Wasser fallen. Ich kann gar nicht schnell genug von Shalimardue herunter und mit dem Fotoapparat bewaffnet, im Beiboot Richtung Ufer unterwegs sein. Leider war ich trotzdem nicht schnell genug, denn ein leichter Wind ist aufgekommen und hat das Wasser kräuseln lassen, schlecht fürs Fotografieren. Allerdings, als ich dann eine halbe Stunde später wieder am Schiff bin, wieder wunderschönste Windstille. Ich war aber zu faul, diese Tour nochmals zu machen, obwohl ich weiÃ?, für ein gutes Foto muss man leiden, aber bei 40 Grad im Schatten ist mir das „Bergsteigen“ doch zu viel. Da bin ich schon lieber im Wasser. Die nächste Insel haben wir schnell erreicht und genieÃ?en ein Mythos vom Fass, den gängigsten Durstlöscher hier in Griechenland, in der Hafentaverne von „George“, direkt im Hafen von Kalamos. Das Foto von unseren CROCS wird sicher jeden verwundern. Deshalb dazu die Erklärung: in der letzten Woche vor unserer Abreise waren beide Paare von der gleichen GröÃ?e. Und nun, fünf Wochen später, ist das Paar von Michis Crocs um mindestens drei GröÃ?en geschrumpft, und sie schrumpfen weiter!! Zuerst hat Michi gedacht, er bekommt immer gröÃ?ere FüÃ?e. (Wir leben eben auf groÃ?en FuÃ? – hihi) Meine befanden sich im Schuhkasten, nachdem ich andere Schuhe bevorzugte. Und die „Schlapfen – Original-Crocs“ von Michi blieben immer wieder einmal im Freien bzw. für einige Stunden im Beiboot. Vermutlich dürfen Crocs nur während der Dämmerung, in der Nacht und eventuell bei Sonnenfinsternis verwendet werden. Also aufgepasst Leute, sollte ihr auch solche Schuhe haben, bitte nur im Schuhkasten lassen, dann halten sie ewig oder am besten gleich um vier Nummern gröÃ?er, dann halten sie vielleicht einen Sommer, aber nix ist fix.

einsameBucht.jpg

einsameBucht2.jpg

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onehousebay_auf_atokos2.jpg

Originalcrocs.jpg

unbenannteBuchtaufKastosmitBadenixe.jpg

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