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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Saint Lucia “ unser Beiboot ist weg – gestohlen

Die Passage von Martinique in die Rodney Bay auf Saint Lucia haben wir unter Segel und ohne Squall in sechs Stunden geschafft. Es war eine schoene Ueberfahrt mit nur wenigen ruppigen Wellen. Obwohl Michi dreimal den Koeder gewechselt hat, so genannte „taktische Koederwechsel“, wollte kein Fisch zu uns an Bord kommen.

Am Abend gehen wir mit Trixi und Andreas von der SY Africa zum Inder essen. Es schmeckt hervorragend und wir beschliessen, noch einen Absacker in einer Karaokebar zu nehmen. Den Einheimischen liegt (zumindest zu 98 %) die Musik wirklich im Blut. Einige englische Bleichgesichter haben allerdings das Lokal waehrend einer Liedlaenge fast leer gesungen. Um Mitternacht brechen auch wir auf. Zurueck zum Beiboot “ die grosse Ueberraschung “ es ist nicht mehr hier. Wie ueblich hat Michi es mit einer Kette und Schloss, sowie einer zusaetzlichen Leine am Dingidock fest gemacht. Die Kette ist zwar noch vorhanden und man erkennt ganz genau, dass hier ein Wantenschneider im Einsatz war. Was nun “ es ist nach Mitternacht und wir liegen mit unserem Schiff vor Anker in der Lagune. Da wir fuer morgen mit Trixi und Andreas einen Landausflug geplant haben, haben die zwei ihr Boot in der Marina untergebracht. Zumindest koennen sie uns “ nach der Anzeige bei der Polizei “ zurueck auf unsere Shalimardue bringen. Wir haben zwar noch keine schriftliche Verlustmeldung, dafuer jedoch das Versprechen des Polizisten Mr. Hippolyte, dass er morgen Abend bei uns am Schiff vorbei schaut. Er meint, dass es immerhin moeglich sei, dass unser Beiboot wieder auftaucht. Sei schon einmal vorgekommen. Wir fallen um halb drei Uhr ins Bett.

Am fruehen Morgen spielt Andreas wieder Taxiboot fuer uns und Michi beginnt mit dem Organisieren, dass wir wieder zu einem neuen Beiboot kommen. Frau Sandra Meixner “ eine Villacherin “ hat hier mit ihrem Mann die DSL-Yachting-Charterfirma und die hat Michi bei unserem letzten Besuch vor ca. zwei Monaten kennen gelernt. Sie ist sofort hilfsbereit und stellt uns ein ausrangiertes Beiboot “ welches zwar andauernd Luft verliert “ zur Verfuegung. Von Andreas erhalten wir – ebenso leihweise – einen Ersatzmotor und sind nun wieder in der Lage, von und zu unserem Schiff zu kommen. In der Marina haben wir leider keinen Platz erhalten, da diese, gerade jetzt, komplett abgerissen und neu gestaltet wird. Aus diesem Grund kann auch die SY Africa nur mehr zwei Tage hier bleiben.