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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Schifffahrt nach Burano und Murano

Mit einem Vaporetto (venezianisches Linienschiff) kommt man nicht nur innerhalb Venedigs herum. Die Fähren verbinden auch die Hauptinsel mit den anderen Inseln und Venedig mit dem Festland. Wir müssen 3 x umsteigen, aber da wir relativ früh unterwegs sind, erreichen wir das bunte Burano, eine der größten und am dichtesten besiedelten Insel in der Lagune, noch ohne allzu großem Touristenandrang.

Bunt, bunter, kunterbunt – die Farben der Häuser haben Tradition. Ebenso die Spitzenstickerei. Der schiefe Campanile der Kirche San Martino ist schon bei der Anfahrt aus zu sehen. Es geht hier sehr beschaulich und ruhig zu. Wir schlendern durch die Gassen und lassen die kräftigen Farben auf uns wirken.

In Burano ist immer blauer Himmel, wie das Foto unten eindeutig zeigt. Der Klettersteig mit hohem Schwierigkeitsgrad am Campanile des Ortes ist allerdings nur ganz Eingeweihten bekannt – oder Eingespritzten.

Eine knappe halbe Stunde geht es weiter mit dem Vaporetto von Burano nach Murano, vorbei an einigen kleinen unbewohnten Inseln, die so aussehen, als wären sie gerade verlassen worden. Murano ist das Zentrum der Glasherstellung, allerdings hat sich die Anzahl der Glasbläsereien drastisch gesenkt. Vermutlich kommen die kleinen Andenken aus Glas – wie so vieles anderes – auch aus China. Die verbleibenden noch produzieren Glasbläsereien sind hauptsächlich mit der Herstellung von Spiegeln, Vasen, großen Ziergegenständen und mit wertvollen Gravuren beschäftigt. Wir kehren in einem von Michelin jährlich ausgezeichneten Lokal ein und geben uns – das Tagesmenü!

Nach einem letzten „ombra“ bei Lele fahren wir mit dem Zug wieder nach Cervignano und dann weiter nach Aquileia. Wir sind so müde, dass sich kein weiterer Ausflug mehr ausgeht.