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Logbuch der SY Shalimardue



November 2017
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St. Lucia “ Harmony Bay “ Soufriere “ Rodney Bay

Joffrey putzt noch von 07.00 bis 08.00 Uhr, da er gestern zu viel von unseren Bier- und Rumvorraeten gekostet hat, dann ist unser Unterwasserschiff blitzblank sauber. Bei stroemenden Regen fahren wir ganz eng unter Land bis zum noerdlichsten Punkt der Insel St. Vincent, aber bei 25 “ 38 Knoten Wind hat sich bei der Passage schon eine kurze, sehr hohe steile Welle gegenan aufgebaut und unser Schiff kracht und aechzt ganz fuerchterlich. Sanna bleibt in ihrem “Kammerl“, da es draussen zu nass und zu ruppig fuer sie waere. Wir zwei bleiben im Bootsinneren und spielen, lesen und sind vergnuegt und die anderen drei sind draussen mit dem Lifebelt angeleint.

Ein Fisch beisst, die Stange biegt sich durch, aber bevor Rico anschlagen kann, hat sich das Stahlseil vom Koeder geloest. Schlecht eingekauft, leider.
Ab Mittag mehr Sonne und weniger Wind, die Welle ist trotzdem sehr hoch. Im Bad fliegt der WC Deckel herunter, der Tuerhaken vom Bad reisst aus und auch beim Ankerkasten bricht die Verschlusshalterung. Die Wanten sind gelockert und muessen nachgezogen werden. Die Arbeit geht nicht aus. Wir gehen an eine Boje in der Harmony Bay unter den Pitons.

img1_zwischen den Pitons.jpg

img2_Fishermen.jpg

In Soufriere, das ganz nahe ist, klarieren wir ein und machen einen Bummel (bedingt durch die Abwesenheit des zustaendigen Polizeibeamten, den bereits fuenf Kollegen suchen) durch das malerisch anmutende Karibikstaedtchen.

img3_Soufriere.jpg

img4_Soufriere.jpg

img5_Soufriere.jpg

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img7_Soufriere.jpg

Zurueck zum Schiff und wir machen uns sofort auf den Weg zum Wasserfall mit den Schwefelbaedern. Steil bergauf, viele Treppen bergab, durch Regenwaldgebiet hindurch (der seinen Namen alle Ehre macht, denn es schuettet wieder mal ganz fuerchterlich und fuenf Minuten spaeter trocknet die Sonne alles wieder auf und es dampft und riecht herrlich).

img8_Schwefelquelle mit Wasserfall.jpg

Wir verlegen unser Schiff direkt vor den Ort Soufriere und “geniessen“ Saturdaynightfever (von Samstag 15.00 Uhr bis Sonntag 07.00 Uhr frueh) in der Karibik. Laute Musik droehnt bis zum Schiff. Eigentlich wollen wir im “Pirate Cave“ unser Abendessen einnehmen, aber der groesste aller Lautsprecher ist in unmittelbarer Naehe. Nachdem wir nicht auf huepfenden Tellern essen wollen und unsere Gehoerknoechelchen schon von allein vibrieren, suchen wir etwas Stilleres aus. Wir genehmigen uns bei den Piraten nur einen Rumpunch und verkoestigen uns dann bei einem Strassenstand mit gegrilltem Huehnchen und gebackenem Brot zu einem Wahnsinnspreis (fuer Einheimische).

img9_Kinderarbeit.jpg

img10_Soufriere.jpg

Am Sonntag gehen wir gesammelt zur Kirche, um die angeblich herrlichen Soulgesaenge der Einheimischen zu hoeren, aber leider haben die Missionare “ vermutlich schon vor vielen Jahren “ “unsere“ Kirchenmusik eingefuehrt. Michi und Rico begeben sich sofort in die “Kapelle“ nebenan, wo es auch die meisten maennlichen Einwohner hin verschlagen hat. Ein kurzes Bad noch und dann geht’s weiter in die Rodney Bay.

img11_Soufriere Bay auf Saint Lucia.jpg

img12_St. Lucia.jpg