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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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    Privat

St. Lucia “ Rodney Bay

Nach dem Fruehstueck heisst es nun endlich: Anker auf! Wir verlassen le Marin bei bedecktem Himmel und immer wieder sehen wir hinter uns heftige Regenschauer niedergehen, die uns aber nicht mehr einholen.
Die Atlantikwelle macht sich bald bemerkbar und unsere “Gaeste“ bekommen einen ersten “zarten“ Eindruck von der Groesse der Wellen. Die letzten Tage waren ja immer 20 – 25 Knoten (ca. 40 – 45 kmh fuer unsere Nichtsegler) Wind aus NO und selbst in der geschuetzten Bucht von le Marin war der heftige Wind zu spueren. Sanna gefaellt es zuerst gar nicht, die Sicherheitsweste umgeschnallt zu bekommen, aber es gibt kein Pardon fuer unsere kleine “angebundene“ Prinzessin. Sie verschlaeft allerdings anschliessend den Grossteil der knapp fuenfstuendigen Achterbahnfahrt.

img1_Sanna auf der Shalimardue.jpg

Erst als Rico einen Bonito faengt, wacht sie erschreckt auf, denn unsere Begeisterung ueber Frischfisch kennt am Boot keine Grenzen. (Das Fischfangverbot ist uebrigens – seit Rico an Bord ist – voruebergehend aufgehoben). Bald darauf gehen wir in unserer neuen Ankerbucht in der Rodney Bay auf Sainte Lucia vor Anker.

img2_Fischer Rico.jpg

Das Einklarieren ist nach wie vor immer “meine Sache“. Wir haben erfahren, dass es sinnvoll ist, vorher Geld zu wechseln bzw. East Caribbean Dollar aus dem Bankomat zu holen, da der Umwechselkurs privat ziemlich unverschaemt sein soll. Michi zieht sich mit einigen EC $ in ein Lokal zurueck, um die Bierpreise zu “kontrollieren“ und sich einen vorlaeufigen “Ueberblick“ zu verschaffen. Und ich plage mich in der Zwischenzeit mit den Einklarierungsformularen (vierfache Ausfertigung) herum. Da ich nicht alles verstehe, bleiben einige Zeilen frei. Auf die Frage, ob ich “trucks“ mit am Schiff habe, ueberlege ich, nach dem dritten Mal einfach “ja“ zu sagen, damit er endlich eine Ruhe gibt. Hinter mir bildet sich schon eine ansehnliche Reihe, die alle noch aufs Ein- oder Ausklarieren warten und einer erbarmt sich meiner und sagt mir, dass der Officer “drugs“ (Drogen) meint. Bei seiner Frage nach der Menge der Spirituosen schwindle ich ein wenig, denn sonst laedt er sich womoeglich selbst aufs Schiff ein, um unsere Rumbestaende zu dezimieren. In Zukunft werden Fragen nach Alkoholika an Bord mit einem einfachen “NEIN“ beantwortet. (Orginalzitat – des mit dem kompletten Ueberblick versehenen Kapitaens MacMic).

Die restliche Mannschaft wartet schon auf den Landgang. Mit dem Dingi fahren wir zum “Pigeon Island“, einem Nationalpark mit historischem Hintergrund und erklimmen die Festung.

img3_Pigeon Island .jpg

img4_Pigeon Island.jpg

Im Captain`s Cellar Pub genehmigen wir uns einen (oder zwo) koestlichen Ti Punch (Bounty Rum, Lime Juice und Zuckersirup) und im Lokal, das wie ein Holzhaus aussieht, direkt am Wasser, mit Blick auf die Bucht “ essen wir (auswaerts) unser bestes Abendessen seit langem. Morgen Abend gibt es Lifemusik und so bestellen wir gleich einen Tisch fuer uns fuenf.

img5_Captains Cellar.jpg

img6_Restaurant auf Pigeon Island.jpg

img7_unterwegs zum Schnorcheln.jpg