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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Syvota-Inseln

Obwohl wir am Morgen einen absoluten Ruhetag eingeplant haben, erinnert uns der Windgenerator, den wir am Vorabend vergessen haben auszuschalten (unter 10 Knoten Wind arbeitet er nicht) gegen Mittag, dass ein schöner Nordwestwind uns in die nächste Bucht bringen kann. Das einzig FIXE auf unserem Schiff ist, dass nix fix ist und getroffene Entscheidungen jederzeit wieder revidiert werden können. Daher um 11.30 Uhr Anker auf, ein kurzes Stück mit Motor gegen den Wind aus der Bucht hinaus. Vorbei an den Fischzuchtanstalten und einem für Ausflugsboote anscheinend lohnenden Ziel (ein mit lautstarker Musik berieseltes Lokal, ein kurzer Sandstrand mit vielen Sonnenschirmen und noch mehr Sonnenhungrigen). 2 Stunden später laufen wir im Syvota-Archipel ein. Hier befinden sich herrliche Ankerbuchten. Wir fahren durch die bis ans Ufer bewachsene Inselwelt und umrunden sie, bis wir in eine nach Südost offene Bucht kommen. Mit Buganker und Heckleinen liegen wir südlich der Insel Mikro Mourtemeno, die durch eine überspülte Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Tagsüber ist lebhafter Wassersportbetrieb durch die Gäste des Robinsonclubs. Die beiden gut motorisierten Schlauchboote sind laufend im Einsatz, um zu weit abgetriebene oder gekenterte Robinsonsegler wieder in den sicheren Hafen zu bringen. Jetzt steht uns ein 20 minütiger FuÃ?weg von der Bucht zum Hafen Mourtos bevor, wo wir beim Einlaufen einige Tavernen gesichtet haben. Nachdem Maria momentan nach einer sehr strengen Diät lebt, kann ich meinen knurrenden Magen hoffentlich mit ein paar griechischen Schmankerln beruhigen. Wir haben auch den Auftrag von guten Freunden, einige Glaserln Retsina für sie zu trinken, und Auftrag ist Auftrag!! 3 Stunden später: Mir tun die Wadln weh!!! Das war eine StraÃ?e, die man beim Bergaufgehen mit waagrecht ausgestreckter Hand angreifen kann!! Und 20 min gelten auch nur, wenn man sich nicht total verrennt – wir sind auf einer privaten Terrasse gelandet, nach einer Stiege wie auf den Stephansdom hinauf. Die Einheimischen dort haben uns freundlich zugewunken – immer noch besser, als wenn uns der nervöse Hofhund vom Nachbarhaus begrüÃ?t hätte. Aber den Auftrag (Retsina) haben wir ausgeführt – und noch dazu einen gegrillten Tintenfischhaxen mit Gemüse gespachtelt.