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Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2017
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Tobago Cays – Schildkroetensuppe und tuerkises Wasser

Nach zwei herrlichen Faulenzertagen in einer palmenumsauemten Bucht mit weissem Sand motoren wir eine knappe Stunde, um gegen Wind und Welle in die Tobago Cays zu kommen. Dies ist eine Gruppe unbewohnter Inseln, geschuetzt vom Horseshoe Reef (ich habe dies urspruenglich mit Pferdefuss uebersetzt und nicht mit Hufeisen). Es ist ein Naturschutzgebiet und die Farben des Wasser wechseln von gold, braun, blau, tuerkis und gruen. Die schmalen, weissen Sandstraende sind mit Palmen bewachsen und gehen in das glasklare Wasser ueber, wo man beim Schnorcheln alle moeglichen Fische sehen kann. Fast pausenlos schwimmen Meeresschildkroeten in unmittelbarer Naehe bei unserem Schiff vorbei und tauchen wieder ab, um unter Wasser das Seegras zu verschmausen. Wir sind mit dem Beiboot zur Riffkante hinausgefahren und ich habe meine „neue“ Schnorchelausruestung von Hofer ausprobiert. Die Atlantikwelle kracht relativ hoch ueber das Riff herein und auch die Stroemung ist dort sehr stark. Meine „Billigschnorchelausruestung“ macht mir zwar anfangs einige Sorgen, mit ein paar Handgriffen wird sie letztendlich doch noch brauchbar. Die Unterwasserwelt hier ist faszinierend schoen. Eine Gruppe Stachelrochen, wobei der Groesste einen Schwanz von mehr als einen Meter Laenge hat, werden von mindestens 20 grossen Makrelen begleitet. Rico ist staendig im Wasser und „jagt“ die Tintenfische, die in grosser Anzahl ebenso jagen. Es ist traumhaft. Und viele bunte Fische, fuer die wir leider keine Namen und „Rezepte“ kennen. Hihi. Wir verlegen unseren Ankerplatz staendig, um auch wieder neue Schnorchelplaetze zu besuchen – die Park-Rangers wundern sich schon nicht mehr. Natuerlich erklimmen wir auch die Inseln, finden und fotografieren einige Iguanas (grosse Leguane) die hier leben. Drei Tage haben wir uns fuer dieses Paradies Zeit genommen, dann geht es wieder Richtung Norden zurueck nach le Marin auf Martinique, mit einigen Abstechern und Pausen.