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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2017
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Von unseren Schwierigkeiten ein Mail zu versenden!

09.11.07
Obwohl bestens ausgeruestet mit Sailmail am Schiff, gelingt es uns hier im Hafen von la Graciosa nicht, ein Mail zu versenden, da der Mastenwald rund um uns zu ueppig ist.
Ich habe bereits am ersten Tag den Bericht “wir sind wieder am Schiff“ geschrieben und wollte ihn im Internetcafe verschicken. Ein handgeschriebener Zettel verwies uns darauf, dass der gestresste Angestellte (Oeffnungszeiten 10 “ 12 Uhr und 17 “ 20 Uhr) seinen wohlverdienten Urlaub in der Ferne verbringt.
In der Zwischenzeit hat Michi den Eigner des Cats “Mupfel“ kennengelernt, der nautische Ausr?ng in der Praxis testet und natuerlich viel zu erzaehlen wusste. Von Paul haben wir auch den Tipp bekommen, dass es hier ein Kulturzentrum geben soll, wo man angeblich umsonst einen Internetanschluss nuetzen kann. Wir haben uns natuerlich sofort auf die Suche gemacht und das Haus auch gefunden, aber leider, alle fuenf PCs besetzt und jeder User versuchte, das Passwort zu knacken, da der eine, der es weiss, auch gerade auf Urlaub ist. Wahrscheinlich zusammen mit dem anderen Angestellten vom Internetcafe. Hihihi.
Wir geben aber nicht so schnell auf. Daher den ganzen lieben Tag immer wieder vom Schiff aus probiert, ob das Mail abzusenden ist. Leider nein und die Batterien leer. Deshalb am Abend wieder Spaziergang im Dunkeln zum erhellten Kulturhaus. Alle PCs besetzt, alle hatten Internetzugang. Nachdem wir an der Reihe waren, wurde zuallererst der Bericht an unser Logbuch versendet. Juhuuuu!!! Beim nachtraeglichen Lesen unserer Seite stellten wir zu unserem Entsetzen fest, dass saemtliche Umlaute, z, y, scharfes s, nicht lesbar sind, da am spanischen PC nicht vorhanden.Oje. Ich hoffe, unser Administrator wird den Schaden noch beheben und die fehlerhaften Woerter ausbessern, soweit er kann. Beim heutigen Text versuche ich alle Umlaute auszuschreiben, ich weiss aber nicht, wie es mit dem z und y ausschaut.
Wir haben uns schon bestens wieder am Schiff eingewoehnt, durch Paul ein neues “Einheimischenlokal“ entdeckt, welches eine hervorragende Kueche hat und noch dazu preiswert ist. Die Portionen sind auch nicht zu verachten. In Griechenland haben wir ein bis zwei gegrillte Octopushaxen bekommen und hier liegen zwei “ganze“ Octopusse am Teller. Und das um ganze 9 Euro. Allerdings kostet ein gemischter Salat leider 7 Euro und so faellt mir die Wahl, was ich abends essen werde, ganz leicht.
Heute ist es endlich wieder warm geworden. In den letzten Tagen habe ich im Freien immer mindestens drei bis vier Schichten angezogen gehabt. Und heute genuegt wieder ein kurzes T-Shirt. Der Starkwind hat auch etwas nachgelassen. Bis zu unserer Weiterfahrt nach Teneriffa kann es ruhig noch etwas waermer werden. Am spaeten Nachmittag haben wir waehrend unseres ausgedehnten Spazierganges ein Bad genommen und uns von der Sonne trocknen lassen.