Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archiv

Privat

Hafnersee und Trattnigteich – Slow-Trail-Zwergsee – St. Urbaner See – Danielsberg bei Kolbnitz

In Unterkärnten herrscht fast den ganzen Tag Nebel, aber heute genießen wir noch die Sonne auf unserem Spaziergang rund um den Hafnersee. Die erste Hälfte war im Schatten und es war vieles noch eisig. Erst am Rückweg auf der zweiten Seite wird es schon etwas angenehmer. Warm nicht, aber auch nicht eiskalt.

Mit dem Auto fahren wir noch zum Trattnigteich, aber leider ist da kein Zugang zum See und vor allem kein Rundweg zum Gehen.

Für Donnerstag hat sich Michi für uns den Ausflug „Slow Trail Zwergsee“ in der Ortschaft Kleindombra vorgenommen. Der Blick von der Waldbühne Luschanhöhe auf den Millstätter See ist ein absoluter Wahnsinn. Traumhaft schön.

Wir spazieren dann weiter zum Zwergsee, der schon fast zur Gänze zugefroren ist. Danach am Kleiberteich vorbei. Abschließend sehen wir uns noch die Kalvarienkapelle gleich neben unserem Parkplatz an. Wunderschöne Malereien und ein tolles Gebäude.

Die Sonne strahlt auch am Freitag vom Himmel. Nur in Unterkärnten ist Nebel. Wir machen einen Rundgang um den St. Urbaner See nahe der Simonhöhe. Die Schattenseite ist fast eisig. Die Eisblumen begeistern mich und ich kann nicht aufhören zu fotografieren.

Heute am Samstag fahren wir zum Danielsberg nahe Kolbnitz. Der kleine Hügel in der Mitte ist schon seit 3000 vor Christi von Kelten und Römern bewohnt gewesen. Es gibt ein tolles Lokal, das aber leider wegen Corona auch geschlossen hat. Wir kommen sicherlich wieder mal vorbei.

Es gibt wunderschöne Aussichtsplätze. Der Blick durch das Mölltal in Richtung Spittal ist bezaubernd. Vor dem Lokal Herkuleshof am Gipfel des Berges ist ein wunderschöner kleiner See. Wie der dahin kommt ist mir eigentlich vollkommen unerklärlich. Er ist teilweise zugefroren und die Ente spaziert über das Eis.

Die Ausblicke am Weg zum Kirchlein sind wunderbar. Ich bin froh, hier oben in der Sonne zu sein und nicht unten im Schatten. An und in der Kirche sind Römersteine eingemauert. Michi deutet einen aber als uralten Schotten mit römischen Migrationshintergrund. Jedenfalls hat er einen Kilt an. Beeindruckend sind vor allem die uralten Schalensteine, die bereits 5000 Jahre alt sind. Sie werden Hexensteine, Druidinnensteine oder auch Opfersteine genannt. Wir haben dort sehr lange und ganz still verweilt. Ein besonderer Ort der Kraft. Wir haben in jedes der Schalen eine Kupfermünze gelegt. Kann ja nicht schaden, mit den Kräften des Berges in Zeiten wie diesen - einen guten Kontakt zu haben.

Am Heimweg kommen wir noch an einem kleinen See in Kolbnitz vorbei und ich freue mich für die Kinder, die hier schon fleißig eislaufen können.

eingetragen am 28. November 2020