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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

5 Tage in der Südoststeiermark

Endlich klappt es heuer wieder mit einem Ausflug in die Südsteiermark mit unserem „fliegenden Schneck“. Michi als Pilot, ich als Copilotin und Inge als freundliche Stewardess. Der Herr Pilot hat sich den Stellplatz am Fischteich in Gabersdorf nahe Leibnitz als ersten Landeplatz ausgesucht. Ein wunderschönes Platzerl. Am ersten Abend feiert die Musikkapelle Gabersdorf zwei 50er Geburtstage und alle Mitglieder der Kapelle spielen für uns auf. Es kommt uns jedenfalls so vor.

Wir testen sofort den Schilchersturm und können ihm eine ganz gute Bewertung geben. Am Abend gönnen wir für uns nur ein kleines Jäuschen, weil am Samstag kommen unsere Freunde Renate und Mopi zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Teichstubn. Nicht nur die Präsentation – auch der Genuss des panierten Hendls – war hervorragend. Die Nachspeisen – ich habe nur gekostet – waren himmlisch. Zum Glück haben wir vor dem Essen einen 7 km langen Spaziergang zur Mur und zurück gemacht und so wenigstens vorher schon einige Kalorien verheizt.

Am Sonntag fliegen wir zeitig in der Früh weiter nach Bad Radkersburg – mit einem Zwischenstopp am Röcksee. Die Crew möchte ausgiebig frühstücken und tut es. Am Campingplatz Markowitsch stellen wir den Schneck ab und spazieren in den Ort. Wir wandern weiter bis nach Slowenien. Leider sind auch hier Sonntags die meisten Lokale geschlossen und so vergönnen wir uns nur ein offenes Karlovacko Bier. Am Abend gibt es wieder eine Brettljause.

Am Montag ist beim „Hinten im Hof Cafe“ und bei der Buschenschank „Loar Moar“ verdienter Ruhetag. Wir stellen unseren „fliegenden Schneck“ auf dem für uns schon rechtzeitig reservierten Stellplatz ab und marschieren in den Ort Gamlitz. Die erste Zwischenstation machen wir im Weingut, Rebschule, Vinothek „Grasmuck“, wo wir schon zum x.ten Mal den Rose Frizzante Bella 1 verkosten.

Das Abendessen gönnen wir uns im Weingut Skoff, wo die Weinernte bereits voll im Gange ist. Der wirklich steile Weg dorthin hat von unserem Piloten den Namen „keine Gnade für die Wade“ bekommen. Für Ungeübte nicht ganz leicht. Beim Skoff mit dem Aussichtsturm (vermutlich Flughafentower?) ist auch das Jausnen hervorragend. Wir sind eigentlich immer sehr zufrieden.

Am Rückweg werden wir von der verkaufstüchtigen Chefin Resi Breg auf ein kleines Koster-Schnapserl eingeladen. Wir kaufen nach einigen weiteren Verkostungen natürlich drei verschiedene Flaschen und kommen glücklich, aber etwas fußmüde bei unserem Schneck an.

Endlich gibt es für mich wieder mal das beste Frühstück ever im „Hinten im Hof Cafe“. Ich bestelle das „Nordlicht“ – ein Bagle mit hausgebeiztem Lachs, Rucola, Frischkäse und Dillsauce. Michi bestellt eine asiatische Eierspeise mit gerösteten Cashewnüssen und Koriander und Kreuzkümmel und Inge eine Eierspeise mit Kernöl. Wir sind wie immer sooo zufrieden und mehr als satt.

Danach fahren wir mit dem Lieferwagen von Günter und Andrea zur Herzalestraße mit einigen Foto-Zwischenstopps. Nochmals Danke für den Leihwagen. Pilot ist wieder Michi. Inge und ich haben heute keinen Dienst, daher können wir etwas trinken.

Zum ersten Mal besuchen wir auch den Grenztisch in der südsteirischen Gemeinde Glanz, angrenzend ans Weingut Eibenhof. Es ist das Symbol der Freundschaft zwischen Slowenien und Österreich, die hier gelebt wird.

Beim „Eory“ wird erst um 12.30 Uhr geöffnet, wir warten geduldig und genießen auch hier das gute Essen. Der gut gelaunte Chef erzählt lustige Witze und alle Gäste grinsen.

Endlich können wir am Abend den köstlichen Sturm (mit etwas Wasser) zu unserem hervorragenden Abendessen in der Buschenschank Loar Moar genießen. Die Portionen sind wie immer zu groß und ohne rechtzeitige Reservierung geht gar nix. Der Fasan sitzt über den vielen Essenden am Baum und ist der geheime Hausvogel der Besitzer.

Heute früh bestellen wir den „Gamlitzer Genuss für 2“ – essen aber zu dritt und wir wundern uns, dass dieses Frühstück von zwei Personen überhaupt verputzt werden kann. Ein Traum. Wochenlange Vorreservierungen sind schon notwendig.

Nach dem Frühstück hebt unser „fliegender Schneck“ wieder nach Villach ab. Der Pilot bedankt sich bei den Fluggästen, dem Personal und hofft, sie hatten einen angenehmen Flug mit der Nr. 2020 in die Südsteiermark.