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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Ahnenforschung Kranzelhofen – Besichtigung Schloss Damtschach

Nach dem gestrigen Regentag scheint heute früh schon die Sonne vom vorerst noch wolkenlosen Himmel. Das treibt uns hinaus, um einige lang vernachlässigte Nachforschungen zu machen.

Michi betreibt schon länger seine Ahnenforschung und die letzten fehlenden Angaben zu seinen Ur-Ur-Urgroßeltern hofft er vom Pfarramt in Kranzelhofen bei Velden zu bekommen.

Der Herr Pfarrer befindet sich leider im Urlaub, aber zumindest erfahren wir von ihm am Telefon, dass die Unterlagen ab 1902 im Pfarrhaus sind und die Daten vor dieser Zeit im Diözesanarchiv in Klagenfurt lagern.

Keine 15 Kilometer von Villach entfernt und ich war noch nie in dieser Gegend. Der Saisser See oder Jeserzer See liegt in 600 Meter Seehöhe oberhalb von Velden. Wir starten eine Seeumrundung, aber nach einer kurzen Wanderung durch das Landschaftsschutzgebiet beginnt es zu regnen.


Diese verschiedenen Pilzsorten wachsen einfach so neben dem Wanderweg.

Am Rückweg, der uns über Köstenberg führt, entdecken wir das Straßenschild „Sumperweg“. Vielleicht gibt es ja auch noch einige „nichterfasste“ Nachfahren von Michis Familie in der Gegend.

Ein kleines Schild „Cafe Schloss Damtschach“ verleitet uns zu einem Zwischenstopp am Heimweg.

Die überaus freundlichen und engagierten Pächter des Kaffees öffnen für uns zwei die Türen zur Ausstellung von Ralf Marsault „Forschungsfeld“. Es gibt einige interessante Exponate, aber noch mehr faszinieren mich die Räumlichkeiten. Wir dürfen sogar über eine Holzstiege in das Chorgestühl und von oben auf den Altar der Kirche blicken.



Das Pfeilerportal mit vasenbekrönten Gebälkaufsätzen trennt den Hof und den Schlossgarten. Eine Dame öffnet das Tor und ich eile hinterher, um zu fragen, ob ich mir den Garten ansehen dürfe. Ich bekomme mehr oder weniger eine Privatführung und komme erst später beim Kaffee drauf, dass es sich dabei um die Besitzerin, der Gräfin Orsini-Rosenberg gehandelt hat.

Die Gartenanlage im englischen Stil und mit biedermeierlicher Ausstattung stammt aus dem Jahr 1824 und ist die einzige private Gartenanlage Österreichs, die unter Denkmalschutz steht.



Zum Kaffee gibt es köstliche hausgemachte Torten und auch der „Hugo“ ist vom Allerfeinsten. Michi hat sich während meiner Abwesenheit mit den anwesenden Gästen unterhalten und hat einige Gemeinsamkeiten feststellen können.