Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Archiv

Privat

Alle Jahre wieder…

Einige Tage des letzten Urlaubs ihres langen Arbeitslebens verbringt unsere Freundin Inge mit uns am Schiff, in Kroatien. Umag, die Ortschaft mit den überteuerten Bojen (unverständlicher zweifacher Preis für Katamarane) verlassen wir gleich nach dem Einklarieren und motoren gemütlich bei Flaute weiter bis Cervar Porat.

Nach zwei Tagen Faulenzen, Futtern und Genuss pur segeln wir weiter Richtung Rovinj. Vor Vrsar ankern wir kurz, allerdings lichten wir keine 5 Minuten später schon wieder unseren besonders „geräuschempfindlichen“ Anker. Dauerbeschallung mit lauter Musik vom nahen Campingplatz lässt uns eilends flüchten.

Rovinj ist unser nächstes Ziel. Vor uns das größte Segelschiff, das dzt. im Mittelmeer kreuzt, die „Royal Clipper“, welches ebenfalls Rovinj anläuft. 134 m lang und max. 227 Passagiere können Luxus und Abenteuer pur an Bord dieses wunderschönen Fünfmasters erleben.

Wir machen zu dritt einen Spaziergang durch die Altstadt, freuen uns über die unkomplizierte und originelle nationale Küche in der Schenke Kantinon und der himmlischen Ruhe auf unserer Shalimardue.





Während die „Royal Clipper“ nach wenigen Stunden Aufenthalt in den Sonnenuntergang mit nächstem Zielhafen – vermutlich Venedig – entschwindet, genießen wir unseren Sundowner in entspannter und ruhiger Stimmung. Nicht ohne den Sundowner nach guter englischer Royal-Navy-Tradition mit entsprechenden markigen Sprüchen zu schlürfen. Der Vollmond schaut uns dabei gnädig zu. Was den verwirrten Text auf den Bildern erst so richtig erklärt.



Wir machen eine kurze Pause in der Bucht von Funtana (mit einem herzhaftem kroatischen Mittagsmahl) und segeln danach bei leichtem Wind weiter nach Cervar Porat. Die schon allseits bekannte Muschelplatte wartet schon wieder ungeduldig auf uns.

Über Umag geht es wieder zurück in die Lagune von Grado. Schade, die Tage sind viel zu schnell vorüber.