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Logbuch der SY Shalimardue

November 2019
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Privat

Am Rückweg von Pasman bis Unje

Wir starten bereits früh am Morgen bei absoluter Windstille. Es ist wichtig, dass wir unsere Ruderanlage so gut wie möglich nicht benutzen. Beim Autopilot können wir ein bis zwei Grad ändern ohne dass gleich wieder viel Öl aus dem Hydraulikzylinder spritzt. Wie gut, dass wir zwei Motore haben. So kann Michi einen stärkeren Richtungswechsel damit vornehmen.

Bis wir daheim sein werden, werden wohl beide Flaschen leer sein.

Wir haben schon zwei Mal Delfine gesichtet, aber zum Fotografieren waren sie immer zu weit weg. Diesmal auch, aber mit dem Fotoapparat von Michi gelingen heute wenigstens ein paar Bilder.

Wir sind schon etwas mehr als 12 Stunden unterwegs und so ist die Ankerbucht auf der Insel Unje – kurz vor dem Kvarner – das beste Platzerl für uns und unser angeschlagenes Boot für die heutige Nacht. Michi kontrolliert noch die Motoren und füllt Öl nach. Viele Motorboote bleiben dort nur während des Tages und so verlassen einige die Bucht, um in einer Marina Strom und Wasser und Lokale genießen zu können. Sie queren häufig kurz vor unserem Boot unsere Linie. Uns ist es ja meistens egal, aber Einrumpfboote kommen so stark zum Schaukeln.

Als Abendessen gibt es eine Portion Spaghetti mit Thunfischragout. Um der Sonne zu entgehen, die wunderschön ins Heck herein scheint, baue ich einen bunten Sonnenschutz auf. Das erste Beduinenzelt auf Unje – vermute ich mal.