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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Aquileia – Grado – Cividale – Castions di Strada

Wieder in der Marina erwische ich mit meinem Handy einen hübschen Sonnenanbeter auf unserer Terrasse.

In Aquileia wird auch an die Brustkrebsvorsorge gedacht. Der Turm wird dafür rosa angeleuchtet. Wir wollen uns das natürlich anschauen. Beim Herumstreifen sehen wir auch steinerne Spuren unserer Vorfahren, der alten Kelten oder der Langobarden auf der Kirchenaußenseite. Immer wieder sehenswert auch die „Römersaurier“ als Mosaike. Die Veranstaltung dazu war allerdings schon gestern – wir waren einen ganzen Tag zu spät. Der Mond strahlt wunderschön.

Am nächsten Abend leuchten die Wolken bei unserer Heimfahrt in die Marina und wir genießen die wunderschöne Abendstimmung.

Am Mittwoch unternehmen wir einen Ausflug in die Terrano-Weinstraße. Bei der Kirche San Giovanni del Timavo fließt der Fluss Timavo wieder einmal kräftig. Es hat in den letzten Tagen, als wir in Villach waren, heftig geregnet. Wir klauben wieder Lorbeer von den alten Lorbeerbäumen und ich schneide sie am Abend zum Trocknen in kleine Stücke.

In der Azienda Agricola Agriturismo „Colja Jozko“ in der Terrano-Weinstraße werden wir kulinarisch bestens verwöhnt. Es sind sehr, sehr viele Gäste, aber der Abstand ist perfekt.

Anschließend fahren wir zurück zum Meer, wir genießen vorher noch einen wundervollen Ausblick von hoch oben auf das Meer. Dank Michis Kamera können auch noch tolle Fotos gemacht werden.

Da das Wetter perfekt ist und wir abenteuerlustig sind, fahren wir am Freitag nach Cividale. Von der Teufelsbrücke „Ponto del diavolo“ (erbaut von Erardo da Villaco im Jahr 1447) begeistern uns die traumhaften Farben des Flusses Natisone.

Leider sind sämtliche Kirchen geschlossen, aber den Longobarden Tempel konnten wir trotz Renovierungsarbeiten besuchen. Als Pensionisten um ganze 1,50 Euro pro Person. So spazieren wir einfach durch die Altstadt und genießen verschiedene schöne Fotomotive. Michi trifft noch seinen alten Bekannten, den Kittelträger Julius und wir genießen natürlich auch einen köstlichen Kaffee im Cafe Longobardo mit einer sizilianischen Spezialität.

Da die Tage der offenen Lokale auch in Italien gezählt sind, gehen wir – eh klar – ins Da Nettuno. Da werden wir von der Küche und von Claudia bestens verwöhnt. Kurz vor der Sperrstunde um 18 Uhr trinken wir noch ein Abschluss-Achtale in der Buschenschank „Bacco Ubriacio“.

Im Naturschutzgebiet wollen wir wieder Flamingos fotografieren. Leider sind nur wenige im Gegenlicht zu sehen. Dafür kann ich einige Möwen in der Einfahrt in den Stadthafen von Grado mit dem Handy fotografieren. Michi erwischt eine Ente im Abflug. Tolles Foto.

Wir genehmigen uns noch einen Aperitiv in der Bar Portobuso. Mauro, der Chef von der Insel Portobuso unterstützt seinen Sohn Christiano, da die Insel seit Anfang Oktober gesperrt ist.

Wir haben in Grado im Lokal Gustibus bei Andrea für heute einen Termin für die Spezialität „Rombo in Boretto“ ausgemacht. Heute Abend ist „Halloween“, aber nachdem ja ab 18 Uhr sämtliche Lokale geschlossen sind, glaube ich nicht, dass sich welche „Verkleidete“ unters Volk begeben.

Am Montag fahren wir wieder nach Villach. Zwischenstation ist zu Mittag bei Luca, unserem besten Frico-Wirt in Castions di Strada. Zuerst kaufen wir reichlich „Salame fresco“ und Käse für daheim ein. Anschließend lassen wir uns mit Salame in aceto und den weltbesten Frico von der netten Kellnerin Monica servieren. Die Leber wird mit einem Glaserl Rose erfrischt. Der offene Ofen ist wie ein Magnet für mich.

Jetzt sind wir wieder einige Tage daheim in Villach und hoffen, dass es bis zum Wochenende keine Einreisebeschränkungen für Italien geben wird.
Michi besucht sofort seine Bekannte Sarah Krampl, die schon seit einiger Zeit eines ihrer Bücher für ihn bereithält. Zum Lesen hat er jetzt ja Zeit genug.