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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2022
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Aquileia – Kurzbesuch in Villach – Ausflug nach Slowenien

Unsere Shalimardue bekommt den Unterwasseranstrich und die Arbeiten am Saildrive (dem Antrieb) werden auch fertig gemacht. Wir unternehmen immer wieder Ausflüge in die Natur.

Mit unserem Mittagessen im Nettuno sind wir gerade fertig, da kommt Razvan (mein Oberlieblingskaffeeröster in Villach) und sein Schatzi ebenfalls ins Nettuno zum Essen. Wir ratschen noch lange gemeinsam ab.

Ich liebe Bienen, Hummeln und Wespen auf den wunderschönen bunten Blüten und ich kann nicht widerstehen, sie immer wieder zu fotografieren. Nur mit meinem Handy. Michi meint, ich habe schon alle Flatterlinge in der Marina und auch die von ganz Aquileia und Umgebung erwischt.

Ich fahre allein nach Villach, da Michi das Schiff ins Wasser bringen muss und er überhaupt keine Termine in Villach will und hat. Meine Termine sind schon lang geplant und ich treffe mich mit meinen Freundinnen und gehe natürlich auch jeden Tag spazieren. Die Natur ist auch in Villach wunderschön. Leider schneit es am letzten Tag und ich mag nicht spazieren gehen im Schnee.

Am nächsten Tag (nach knapp einer Woche) fahre ich endlich wieder runter nach Aquileia. Michi hat das Glück und fotografiert in der Marina einen Stör, der sich in einem Fischernetz verfangen hat. Das Tier hat etwa 25 kg und ist eine Sensation für diese Gegend.

Unser Schiff ist im Wasser und ich werde wie immer kulinarisch von Michi verwöhnt. Es gibt ein Risotto mit den gelben Löwenzahnblüten. Der weiße Albino-Nutria ist endlich auch wieder mal sichtbar. Wir nehmen die Kamera immer mit, aber er ist scheu.

Wir bekommen Besuch von unseren deutschen (sizilianischen) Freunden Beate und Michl, die von Deutschland wieder auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause in Sizilien unterwegs sind. Villacher Freunde schauen zufälligerweise auch noch auf unserer Terrasse vorbei.

In der nächsten Woche kommt Inge für einige Tage zu uns in die Marina. Natürlich machen wir Ausflüge und einige Buschenschankbesuche. In Monfalcone gehen wir zum Inder auf einige gefüllte Teigtaschen namens Samosa und einen weißen Spritzer. Zuerst waren wir vor Triest bei Barcola, um den Flugzeugträger der Amerikaner anzusehen, der hier einige Tage vor Anker liegt. Es ist die USS Harry Truman (CVN-75) der achte Flugzeugträger der Nimitzklasse. Sie ist 330 Meter lang, hat 85 Kampfflieger und Helikopter mit 5400 Mann Besatzung an Bord.

Michi hat von seiner Freundin Su einen neuen Tipp für eine Buschenschank in Terzo d’Aquileia erhalten. In der Zwischenzeit waren wir schon dreimal dort und haben auch unseren Freunden von der Marina den Tipp weiter gegeben. Es waren alle sehr zufrieden.

Unsere südsteirischen Freunde Renate und Mopi haben uns informiert, dass sie in der Gegend zum Weinkauf unterwegs sind und wir haben ihnen natürlich wieder neue Buschenschanken empfohlen und gezeigt – mit uns im Schlepptau natürlich.

Michi startet den Motor, weil wir am nächsten Tag nach Porto Buso zum Essen fahren wollen. Ein kontrollierender Blick im Motorraum verheißt nix Gutes – Diesel überall. Leider ist die Dieselpumpe kaputt und spuckt uns den Motorraum mit Diesel voll. Wir haben das Glück, dass unser Motormechaniker Luca noch am gleichen Tag vorbei schaut. Leider muss die Pumpe ausgebaut werden und in Udine möglicherweise repariert werden. Aber um sie auszubauen, müssen wir die halbe Maschine zerlegen. (Älteres Modell) bei den Neuen geht’s einfach – angeblich. Wir müssen den Motorraum von Diesel und Wasser, das beim Ausbau ausgelaufen ist, reinigen. Beliebte Arbeiten, die kniend und fluchend und mit viel Küchenrolle durchgeführt wird. Am nächsten Tag wieder ein kurzer Kontrollblick – und ellenlanger Fluch. Wasser ist über den offenen Kühlwassereintritt bis auf die Wasserlinie eingetropft. Wir haben 100 Liter Wasser und etwas Diesel von gestern im Schiff. Unsere Küchenrollen gehen schon zur Neige und die Pumpe, die normalerweise so etwas abpumpt, gibt den Geist auf. Der Sommer kann kommen.

Heute hat Michi wieder einen super tollen Ausflug geplant. Nach Slowenien zum Fluss Socà, der wenige Meter später in Italien dann Isonzo heißt. Dort (im Ort Solkan) gibt es einen Fun-Park mit Kajak-Booten und einen Baumspaziergang. Traumhaft schönes blaues Wasser und einige Spaziergänger und Radfahrer.

Nach unserer wunderschönen Tour sind wir in Gradisca (wie schon so oft) ins Veccio Mulin auf einen hervorragenden Schinken mit Kren und ein Glaserl Rot eingekehrt.