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Logbuch der SY Shalimardue

September 2019
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Privat

Aquileia – Villach – Aquileia – Villach – Aquileia usw.

Wir wechseln jetzt wöchentlich von Aquileia nach Villach und retour. Mein angeschlagener Kreislauf erlaubt es mir momentan nicht, mit dem Schiff bei dieser extremen Hitze (ohne Wind) unterwegs zu sein. Von Inge bekommen wir beim letzten Villach-Besuch eine Riesenportion Eierschwammerln, die Michi zu einem himmlischen Schwammerlgulasch verarbeitet.

In der Zeit, in der Michi kocht, bearbeite und vorbereite ich die Olivenblätter, die dann voraussichtlich bis Sizilien ausreichen, um genügend Tee zu haben. Es kann jeder googeln, wie unglaublich gesund dieser Tee ist.

Gisela hat schon der ersten Band von Michis „Schottischer Trilogie“ und wollte wissen, wie es weiter geht. So hat sie die nächsten beiden Bände gleich gekauft und sie freut sich aufs Lesen, wenn sie mit ihrem Schiff unterwegs sind. Es werden wahrscheinlich die letzten Tage mit ihrem Schiff sein, da Gisela und Wolfgang es verkaufen wollen. Ein 37 Fuß Zweimaster von Nauticat, der fast verschenkt wird. Sie wollen 35.000 Euro – das ist etwa das – was sie hineingesteckt haben. Wenn jemand Interesse hat – bitte melden.

Mit unseren (schon langjährigen) Nachbarn Gitti und Willi unternehmen wir eine Buschenschanktour, da die beiden viele unserer Lieblingslokale noch nicht kennen.

Wieder daheim in Villach treibt es mich unverzüglich zu meinem Lieblingscafe (mit eigener Rösterei) auf einen Kaffee. Nachdem es relativ heiß ist, genieße ich einen „Affogato al caffe“ (einen Espresso mit Vanilleeis).

Wir spazieren in die Stadt, um beim „Walk of Art“ sowie beim „Kunsthandwerksmarkt“ und beim „Summerfeeling“ dabei zu sein. Wir treffen wieder mal viele Freunde und der Abend klingt perfekt mit Musik aus.

Am nächsten Tag sitzen wir bei Ingrid und Dieter auf der Terrasse. Es ist schön, dass wir auch daheim mit Freunden abratschen können.

Natürlich kann kein Tag vergehen, ohne dass wir was unternehmen. Heute steht die Forellenstation am Ossiacher See inklusive Wanderweg (wieder) beim Bleistätter Moor am Programm.

Danach fahren wir wieder zurück nach Aquileia. Kurzfristig kommen wir in einen Regenschauer. Gleich danach ist es wieder sonnig mit über 35 Grad. Am Abend – bevor wir zu dem Bierfest in einem unserer Lieblingslokale (Agriturismo Stabile) aufbrechen – zeigt unser Auto 40 Grad im Schatten.

Die italienische Band „Alpenbrass Band“ spielt hervorragend. Wir sind bei allen Liedern „textsicher“. Alles bekannte Märsche und Lieder aus der Alpenrepublik. Wir sind nicht auf ein Bier im Plastikbecher aus, deswegen bleiben wir beim weißen Spritzer.

Am nächsten Tag wollen wir was Neues kennenlernen. Agriturismo alle tre palme ist wie die meisten Buschenschanken in unserer Nähe bestens besucht. Hier gibt es – wie bei den meisten – Obst, Gemüse, Eier – direkt vor Ort. Wir lieben es einzukaufen, ohne dass die Ware viele Kilometer mit einem LKW oder Flugzeug zu uns kommt. Wir bevorzugen Null Kilometer. Der frische Knoblauch landet einen Tag später auf unserer Speisekarte – Spaghetti agolio e olio.

Natürlich sind wir auch immer wieder im „Da Nettuno“ beim Abspachteln. Roberto, der Chef und Pizzakoch ist aus Neapel und seine Pizze sind bei allen beliebt. Der Ausblick auf die Marina beim Sonnenuntergang mit Gelsenlicht ist wie immer einzigartig. So pendeln wir zwischen Villach und Aquileia zwischen Buschenschanken und klima-gekühlter Wohnung. Die Außendusche ist mein neuer Lieblingsplatz. Es ist ein heißer Sommer.