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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Arundel Castle als unverhoffter Zwischenstopp

Von einem Freund haben wir erfahren, dass es in diesem alten Lokal „The Royal Oak“ ein herrliches Bier namens „Flowers“ geben soll und die benachbarte Mühle ein alter Schmugglertreffpunkt war.

Das gelobte Bier hat es vor langer Zeit gegeben. Als wir es erwähnen, haben sogar die alten „Trankler“ am Tresen wehmütig genickt. Für uns gibt es heute nur ein selbst gebrautes Royal Oak. Ach ja – und die Geschichte von der „königlichen Eiche“.

Im Boscobel Wald versteckte sich Karl II. im Jahr 1651 nach der Schlacht von Worcester einen Tag lang in der Krone einer Eiche, bevor ihm am nächsten Tag die Flucht gelang. „The Royal Oak“ ist nach wie vor einer der beliebtesten Name für ein britisches Pub.

Die Höhe der Tide wird in den einzelnen Lokalen angeführt, um Spaziergänger vor Überraschungen zu warnen. Wir haben gerade Niedrigwasser.


Unser heutiges Ziel ist das Seebad Brighton. Aber als Michi dieses wunderschöne Schloss sieht, gibt er sofort den Blinker raus und wir sind gleich darauf mit unserem Schneck mitten auf den engen und steilen Gassen der Altstadt von Arundel. Den bequemen ersten Parkplatz haben wir leider zuerst übersehen.

Obwohl wir schon erstens hungrig und zweitens durstig sind, kehren wir nicht gleich im erst- oder zweitbesten Lokal ein, sondern verlassen uns auf unser Gespür, das uns auch diesmal wieder nicht im Stich lässt.


Wir dürfen im „Butlers“ unser zweigängiges Menü selbst zusammenstellen und da Michi auf Vor- UND Nachspeise wegen seiner strengen „Diät“ verzichtet, komme ich in den Genuss eines dreigängigen Menüs. „Roasted red pepper and tomato soup“ als Vorspeise. „Bread and Butter Pudding“ bildet den sündigen Abschluss. Danach war ich so müde, dass ich gerade noch zurück zum Schneck gehen kann und nach einem großen „Ronacher“ ins „Futterkoma“ falle.

Soweit zum Thema: Schlossbesichtigung von Arundel Castle. Sie fällt diesmal wegen des üppigen Mittagsessens um 15 Uhr aus und am Abend finden wir nur mehr geschlossene Türen vor. Leider ist das Schloss des Nachtens überhaupt nicht beleuchtet, wahrscheinlich muss der alte Graf sparen.

Das tun wir nicht und ziehen nochmals los, um diverse Pubs wie den „Red Lion“ zu besuchen.