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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

auf Spurensuche in Funchal

An der Hafenmauer im Marina Gelände haben sich schon viele Langzeit- und Weltumsegler verewigt, sei es am Beginn ihrer Reise bzw. am Rückweg nach Europa. Leider haben wir keinen einzigen, uns bekannten Schiffsnamen gefunden.

Da heute kein Kreuzfahrtschiff in Funchal vor Anker bzw. an der Mole liegt, werden wir von den diversen Keilern eben als willkommene Tagesbeute angesehen und rasch angesprochen. Wie ein Bienenschwarm fallen sie über uns „Ausflugs- und Sightseeingsunbegeisterte“ her. Am Adventmarkt in der Stadt tummeln sich aber auch heute genügend Leute.


Wieder sind es die Folkloregruppen mit ihren recht seltsamen Hüten und schrillen Gesängen, die die einzelnen Stationen abklappern.

Es muss ja nicht immer ein Poncha mit Zuckerrohrschnaps sein, manchmal reicht auch ein köstliches Getränk aus frisch gepresster Zuckerrohrstange mit frischem Ingwer. Soll angeblich auch gesünder sein bzw. belebender, wenn es nach Michi geht!

Es gibt noch so viele Wege, Kirchen, Sehenswürdigkeiten und Lokale, die wir noch nicht kennen. Aber nachdem wir schon unsere Lieblingskneipen gefunden haben, bleiben wir denen treu!

Wir besuchen Carlos in seinem Restaurant „ARSENAL“ in der Via Santa Maria und wir versuchen uns als neues Türgemälde.


Anschließend schaffen wir es endlich, das Museu de Arte Contemporanea (Museum für zeitgenössische Kunst) zu besichtigen. Von einem unserer Lieblingsplatzerl – der kleinen Fischerkneipe direkt davor – haben wir schon mehrmals den Versuch gestartet, sind aber immer an der vermaledeiten Mittagspause und unserem Sitzfleisch gescheitert.

Die malerische „Fortaleza de Sao Tiago“ beschützte das einstige Fischerviertel und die Einfahrt von Funchal. Der Ausblick von der Dachplattform bietet einen wunderschönen Rundblick und ist viel sehenswerter als die sich abwechselnden Ausstellungen einheimischer Künstler.