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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Barcelona “ Sonntag in einer Grossstadt

Barcelona zeigt sich leider nicht von seiner sonnigen Seite. In der Nacht schuettet es, am Morgen klart der Himmel ein wenig auf.

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Der Architekt Antoni Gaudi hat fuer sein Hauptwerk, den “Temple de la Sagrada Familia“ (Kirche der Heiligen Familie) mit einer Bauzeit von 200 Jahren gerechnet. Das Objekt wurde 1882 begonnen und ist bis heute noch nicht fertig gestellt.

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Kuenstlerisch ist diese Kirche eine hoechst eigenwillige Mischung von verschiedenen Stilen und Neuschoepfungen. Busse karren die Touristen hierher und fuer alle ohne Online Ticket ist die Warteschlange enorm.

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Vielleicht sehe ich das Innere, wenn der Bau fuer das Aeussere irgendwann beendet ist. Interessiert haette mich nur der Turm des rechten Seitenportals, denn der Ausblick von oben bietet angeblich einen guten Blick auf das Innere der Kirche und ueber das Stadtgebiet.

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Schneller als erwartet finden wir uns wieder in der Strasse “La Rambla“ wieder. Menschenmassen draengen in beide Richtungen.

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Ploetzlich hoeren wir in einer Seitenstrasse seltsame Klaenge und der naechste Menschenauflauf ist vorprogrammiert. Es ist ein hoher Festtag fuer die Sighs – einer indischen Glaubensrichtung – und die Prozession fuehrt in die Rambla Calanetes.

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Indische Spezialitaeten werden ebenso freizuegig wie gratis verteilt sowie frisches Obst und Suessigkeiten.

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Auf dem Weg zu unserem neuen Lieblingswirt des Lokales “La Pulperia“ bleiben wir noch an einigen Sehenswuerdigkeiten stehen. Viele Restaurants und die meisten Geschaefte haben geschlossen, aber zu unserem Glueck brauchen wir heute nicht mehr als zwei koestliche Portionen des Tintentieres sowie eine Portion gegrillter Piementos, begleitet von Serveza und Rioja.

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Ueber den Plaza del Rei, den wohl schoensten Platz im Gotischen Viertel, wieder vorbei am Kolumbusdenkmal, schieben wir unsere Fahrraeder ueber die Bruecke Rambla del Mar zum “Maremagnum“, einem maechtigen Gebaeude aus Glas, Stahl und Beton. Dort befindet sich auch das angeblich groesste Aquarium Europas. Uns gefallen die Spiegelbilder und so wie fast jeder andere machen wir Selbstportraits von uns beiden.

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Eigentlich sind wir muede und freuen uns schon auf ein verspaetetes Mittagsschlaefchen, aber eine Gruppe bunt zusammen gemischter Musiker spielt eine mitreissende kubanische Musik und wir bleiben bei ihnen haengen, bis uns der wieder einsetzende Regen vertreibt.

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