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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Barockstadt Noto

Noto gilt als schönste Barockstadt Siziliens. Das alte, weitere 10 Kilometer landeinwärts liegende Noto fiel 1693 einem gewaltigen Erdbeben zum Opfer. Nach dem Beben wurde eine neue Stadt, gebaut aus dem honigfarbenen Kalkstein, auf einen Felsplateau generalstabsartig geplant und auch errichtet.

Wir radeln zuerst die ca. 7 Kilometer in den „Garten aus Stein“ – allerdings muss ich immer wieder stoppen, um auch die blühende Gegend zu fotografieren. Die Mandelblüte ist hier im vollen Gange (nicht nur in Marokko – wie wir uns vergangenen Jänner selbst überzeugen konnten).

Mit einem E-Bike unterwegs zu sein ähnelt einem Spaziergang mit einem bunten Hund. Man wird überall schnell angesprochen und ausgefragt und schon ergeben sich die verschiedensten Gesprächsthemen.

Die mittlere Prachtstraße, die „Corso Vittorio Emanuele“ stellt die Hauptstraße dar, an der sich die bedeutendsten Bauten und schönsten Plätze der Stadt reihen. Wir finden auch ein Caffe‘ in der Sonne, wo wir uns länger aufhalten.

Von der „Terrazza panoramica di Santa Chiara“ habe ich (Michi verweigerte die vielen Stufen) einen herrlichen Rundblick auf die Stadt und den Ausblick auf die Isola di Capo Passero, die ganz im Süden Siziliens liegt.


Die Cattedrale San Nicolo ist Notos einstiges und auch heutiges Prunkstück. Wie üblich steige ich treppauf und treppab und häufig habe ich den Blick nach oben gerichtet, um die vielen Barockmonstren an den Gebäuden zu finden und zu fotografieren.





Insgesamt sind wir 28 Kilometer geradelt (exakt 152 Höhenmeter), was den eingefleischten Radlern unter unseren Freunden nur ein sehr müdes Lächeln entlocken wird. Aber da wir noch nicht mit einem unverwüstlichen „Eisenarsch“ gesegnet sind, ist das für uns weit genug!