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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2022
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Privat

bereits 20 Tage in Aquileia

Wir sind jetzt schon seit 20 Tagen in Aquileia und bis gestern war eigentlich immer strahlender Sonnenschein und auch die Temperaturen waren okay. Ich unternehme fast täglich einen kleinen Spaziergang in das Zentrum von Aquileia, um dort meinen Cappuccino und eine Treccia zu genießen. Diese Süßigkeit habe ich in Sizilien kennen- und liebengelernt. Zu meinem Pech (grinsgrins) gibt es sie auch hier. Meine Spaziergänge bekommen so einen süßen Sinn.

Natürlich unternehmen wir auch immer wieder eine Buschenschanktour, wobei wir uns auch nicht scheuen, an einem Tag auch einen zweiten Weinbauern etwas Geld zu bringen.

Unser Schiff steht noch an Land und wird voraussichtlich diese Woche seinen Unterwasseranstrich bekommen. Einige Service-Arbeiten am Motor werden auch noch erledigt. Am Nebenschiff arbeiten Villacher und Steirer (Paul, Georg, Christian, Christian (unser Schiffsnachbar) mit denen wir dann am Abend zu unserer neu gefundenen Buschenschank fahren. Leider ist diese Frasca Pozzar (Bosco Isonzo) in Fiumicello ab Mitte April bis Ende November geschlossen. Bei Agrotourismus-Betrieben ist das leider normal.

Immer wieder genießen wir verschiedene Spaziergänge und die pittoresken Sonnenuntergänge bei uns in der Marina Aquileia.

Mit unserem italienischen Freund Luciano und seiner deutschen Gattin Marianne und deren Hund Maxi fahren wir nach Castions di Strada zu Luca, unseren „Lieblings-Frico-Wirt“. Seine „Frasca Giona DÁmbrosio“ ist leider auch in Kürze über den Sommer geschlossen. Wir werden wie immer hervorragend mit seiner typischen urigen Hausmannskost verwöhnt.

Wir machen einen Spaziergang im Naturpark di Isonzo, wo es viele Kunstinstallationen aus Holz und Bambus zu sehen gibt. Danach geben wir uns zu Mittag eine köstliche Lasagne im Bosco Isonzo.

Vor einigen Tagen bin ich etwas über 11 Kilometer spaziert. Diese wunderschöne Blütenpracht haben wir einen Tag vorher aus dem Auto aus gesehen. So war mein Ziel für die Wanderung diese rosa Blütenpracht. Was ich noch mehr liebe sind die Bienen oder Hummeln, die sich an den Blüten ernähren. Ich kann nicht aufhören viele, viele Fotos zu machen. Michi meint, ich soll die Bienen in Ruhe ihre Arbeit machen lassen.

Dafür belästigt Michi mit seiner Kamera direkt neben unserer Marina die Nutrias, die immer auf dem grünen Feld zum Fressen vorbeikommen. Meistens sind es 5 bis 6 erwachsene Tiere mit einem Albino , aber heute hat er eine Mama mit ihrer Jugend erwischt. Auch Fasane sind immer wieder zu sehen. Wir leben in einem offenen Zoo.

Anschließend spazieren wir zur Lagune hinunter, weil wir wieder den Meeresfenchel klauben wollen. Denn danach gibt es zum Frühstück eine Eierspeis mit dem blanchierten Meeresfenchel. Einfach traumhaft.

Heute früh beim Morgenspaziergang liegt dichter Nebel über der Lagune. Ich sehe ich keine Sonne und es ist etwas feucht und frisch. Trotzdem gönne ich mir wieder eine Kaffeepause mit etwas Süßem (dessen Name geheim ist) und ab Mittag beginnt die Sonne wieder zu scheinen.