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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Bilbao und das Guggenheimmuseum

Wir treffen Raimund und Gerlinde am CP, der “etwas“ ausserhalb von Bilbao auf einer sehr windigen Ecke liegt. Von dort fahren wir mit der Metro einige – wenn nicht viele Stationen – ins Zentrum.

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Noch vor dem Kunstgenuss besuchen wir eines der nostalgischen Cafes mit einer Tapasbar der Sonderklasse. Ein Grossteil des gesellschaftlichen Lebens in Bilbao spielt sich auf der Plaza Moyua ab.

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Wie eine gigantische Skulptur aus Metall und Stein erhebt sich seit 1997 das Gebaeude des Architekten Frank Gehry am Flussufer (fuer viele sein Meisterwerk). Alleine das Museum, von aussen betrachtet, ist fuer mich schon ein Kunstwerk.

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Zum Museumskonzept gehoeren wechselnde Ausstellungen moderner Kunst. Ein Dauergast allerdings ist Puppy, die 12 m hohe Terrierskulptur von Jeff Koons, die 2 x im Jahr mit 40.000 Pflanzen neu bestueckt wird.

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Eine weitere Dauerausstellung sind die sieben riesigen Skulpturen von Richard Serra, die man auch betreten kann. Innen ist man von rund 40 Tonnen schweren, gut 4 m hohen Stahlplatten umstellt. Interessant ist auch die Akkustik im Inneren der Stahlformationen.

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Im lichtdurchfluteten Innenraum treffen die verschiedenen Baumaterialien Blech, Aluminium, Beton und Glas aufeinander.

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In der 2. Etage finden normalerweise Wechselausstellungen statt. Wir erleben gerade einen Wechsel, d.h. es gibt keine Ausstellung im 2. Stock, dafuer ist der Eintritt um ein Drittel reduziert.

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Riesige Raeume und nur spaerlich verteilte Kunstwerke, wie hier vom Maler Georg Baselitz, der wohl u. a. auch deshalb bekannt geworden ist, weil er seine Bilder verkehrt aufhaengt.

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In der Zwischenzeit hat unsere persoenliche Regenwolke uns wieder erreicht und wir beenden die Besichtigung der Kunstwerke vor dem Museum recht schnell.

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Die Vergaenglichkeit eines Kunstwerkes soll hier im spruehenden Nebel stuendlich den Besuchern bewusst werden. Eine japanische Kuenstlerin hat sich wohl was dabei gedacht, ich bin jedoch nicht darauf gekommen, was.

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Der Weg zurueck zur Metro fuehrt leider wieder an vielen Tapasbars vorbei (bzw. nicht vorbei) und ich habe noch eine Collage all unserer gemeinsam verspeisten “Gutls“ zusammengestellt.

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