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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Brindisi – und ein kreativer Mechaniker

Brindisi ist eine historische Stadt, die sehr viel zu bieten hat. Fuer uns aber ist vorerst nur wichtig, dass unsere beiden Motoren wieder einwandfrei arbeiten koennen.

kaputte Wasserpumpe vom zweiten Motor.jpg

Waehrend der Mechaniker auf der Suche nach moeglichst brauchbaren Ersatzteilen (aus der Autoindustrie) ist und aufgrund des Zeitaufwandes sogar schon seinen Chef nervt, beruhigt er Michi und verspricht ihm, dass er aus den vielen verschiedenen Teilen eine funktionierende Wasserpumpe zusammen bringen wird. Allerdings ist das Wochenende dazwischen, welches auch hier die Einheimischen gerne beim Fischen oder Baden verbringen. Am Montagnachmittag bauen wir die reparierte Wasserpumpe wieder ein und – oh Wunder – sie geht tatsaechlich.

Sonntagsvergnuegen.jpg

Sonntagsausflug mit Familie.jpg

die naechste Welle kommt bestimmt.jpg

Eine Weiterfahrt waere fuer uns vorerst sowieso nicht in Frage gekommen, da der starke Nordwind die Wellen bis hierher immer mehr verstaerkt. Sowohl Samstag als auch Sonntag ist kein einziger Segler am offenen Meer anzutreffen. Von den Motorbootfahrern sprechen wir bei dieser Welle sowieso nicht.

raue See.jpg

So nuetzen wir die Zeit, um uns (taeglich) im Ristorante “la Sciaia a Mare“ so richtig kulinarisch verwoehnen zu lassen. Das Essen hier konzentriert sich in erster Linie auf Gerichte mit Fisch und Meeresfruechten. Aufgrund des langen Kuestenstriches ist die Auswahl an Fischen riesig. Wir haben auch die Beilage “Pettole“ – eine lokale Spezialitaet“ probiert: frittierte Kloesschen mit sonnengetrockneten Tomaten und Kapern, Zwiebeln und Oliven. Himmlisch. Der anschliessende Verdauungsspaziergang ist dann ein Muss.

Verdauungsspaziergang.jpg

sattes Gruen auf tiefem Blau.jpg

Montags bleibt interessanterweise das Marinabuero geschlossen, es gibt also keine Weiterfahrt fuer uns. Am Dienstag muessen wir dann an der Tankstelle so lange warten, dass sich ein Weiterfahren auch nicht mehr lohnt und wir noch einen weiteren Tag “ jetzt aber an der Hafenmole vor der Altstadt “ in Brindisi anhaengen. Wir treffen zufaellig Bekannte, die uns erzaehlen, dass sie seit 2 Tagen drei Mal taeglich versucht haben, Richtung Nord zu segeln, die Welle mit 2 Meter Hoehe sie aber immer wieder zum Umkehren gezwungen hat.

Monumento al Marinaio.jpg

Und so warten wir eben auch noch ein wenig und werden Brindisi etwas genauer besichtigen. Wir haben ja Zeit.