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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Broken Hill – Day Dream Mine tour und Silverton

Broken Hill ist in erster Linie wegen seiner reichen Bodenschaetze wie Silber, Zink, Blei und Zinn bekannt. Aber es gibt auch sonst viele Sehenswuerdigkeiten und besonders begeistert uns die Umgebung mit ihren kuriosen Outback-Orten.

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Auf unserem “Programm der Neugierde“ steht natuerlich auch eine Besichtigung der einzigartigen, aeltesten zugaenglichen Mine in Australien, der Daydream Mine, die ungefaehr 30 km ausserhalb von Broken Hill liegt.

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Ganze vier “Levels“ geht es unter die Erde. Es ist schon ganz schoen anstrengend auf diesen ungleich hohen Stufen und immer in gebueckter Haltung in den Berg hinabzugehen, aber was die Arbeiter damals fuer Leistung erbracht haben, als sie diesen Zugang gebaut haben, ist fuer uns schlichtweg unvorstellbar.

3_vier Stockwerke unter der Erde.jpg

Allergroesste Hochachtung empfinden wir auch fuer die Schwerstarbeit beim Abbau der Mineralien. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts gab es ja auch noch kein elektrisches Licht. Wie viele Arbeiter ihr Leben (durch Steinschlag, Fallen in unfertige Gruben, Vergiftungen, unzureichende Ernaehrung usw.) lassen mussten, haben wir anschliessend beim Miners Memorial gesehen, wo 800 Grubentoten ein Denkmal gesetzt wurde.

4_Arbeiten bei Kerzenlicht.jpg

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Einer hat den Bohrmeisel gehalten und der andere hat den schweren Hammer geschwungen. Anschliessend wurde das Loch mit Sprengstoff gefuellt und zur Explosion gebracht. Damals.

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Nach mehr als einer Stunde kommen wir wieder ans Tageslicht des 21. Jahrhunderts und trinken aus den alten Mugs von damals einen koestlichen Tee.

7_Ende der Tour.jpg

Vor einem Monat ist hier seit 8 Jahren erstmals wieder Regen gefallen. Kuebelweise. Er hat aber nicht nur die Strassen unbefahrbar gemacht (in der Zwischenzeit grossteils schon wieder behoben), sondern auch die Landschaft statt der verdorrten Straeucher wieder zum bluehenden Leben erweckt.

8_30 km im menscheleeren Outback.jpg

9_aufgebrochene Erde.jpg

Wir unternehmen anschliessend einen Abstecher in die Outbackstadt Silverton. Der Ort war Kulisse namhafter Spielfilme, wie Mad Max II mit Mel Gibson und Mission Impossible II, sowie zahlreicher Dokumentar- und Werbefilme.

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Ein gut gekuehltes Bier, im beruehmten Silverton Hotel genossen, ist das Beste fuer unsere staubigen Kehlen, bevor es uns quer durch die Natur zum Mundi Mundi Lookout zieht.

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Von da aus sieht man bis an den Horizont nur eine einzige gewaltige Grasebene.

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Ausser den Kamelen und den tanzenden (oder kaempfenden) Emus sehen wir noch eine Kragenechse sowie eine Schlange, die sich jedoch zu schnell ins Gebuesch zurueckgezogen haben. Michi ist noch aufgefallen, dass die Strausse in Afrika den Kopf in den Sand stecken “ hier in Australien tun sie es eben anders!

14_tanzende Emus_.jpg