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Logbuch der SY Shalimardue

August 2019
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Buffet-Tour in Triest

Michi liebt die alten Traditionen. In Triest gibt es noch Buffets, die schon vor über 100 Jahren zur schnellen Verpflegung der hart arbeitenden Hafenarbeiter und Marktfrauen diente. Sie bieten in erster Linie gekochtes und geselchtes Schweinefleisch als Schinken, Würstel oder Kaiserfleisch. Dazu gibt es Brot, Kren, Senf oder Sauerkraut. Die alte Küche der Monarchie ist in Triest immer noch in den Buffets lebendig.

In einigen Buffets gibt es auch Cicchettis. Man isst traditionell im Stehen, nur in wenigen gibt es Tische und Sessel. Das älteste Buffet wurde 1903 von Pepi Klanjsic gegründet. Es heißt noch immer „Da Pepi“ – gehört für uns aber nicht zu den Besten, eher zu den Touristenhotspots, deshalb haben wir es auch heute wieder ausgelassen.

Im L’Approdo kehren wir schon seit Jahren ein und sind immer satt und zufrieden grinsend wieder raus gegangen. Die Triestiner lieben ihre Aussage: „Wer hier länger als eine Viertelstunde in einem Buffet bleibt, hat entweder keine Wohnung oder er ist ein verirrter Tourist“. Wir sind im L’Approdo immer etwas länger. Wir besuchen heute sieben Buffets und freuen uns schon auf nächstes Mal, wenn wir die Stadt von der anderen Seite aufrollen werden.

Nach einigen schwachen Sommerspritzern des Tages freue ich mich auf mein erstes Glaserl Rotwein.