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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Cabo Girao und weiter nach Ponta de Sao Lourenco

Ab heute sind wir eine Woche mobil. Mit unserem Leihauto unternehmen wir gleich einen Ausflug zu einer der höchsten Steilküsten der Welt, zum Cabo Girao.

580 Meter im freien Fall bzw. freier Aussicht auf das Meer. Aus schwindelerregender Höhe erkennen wir die Terrassenfelder, die fast ans Meer reichen.



Über steilste Straßen geht es wieder runter zum Ort Rancho, wo eine Seilbahn zu den Feldern am Küstensaum führt.

Auf der Autobahn fahren wir „unter“ der Landebahn des Flughafens von Funchal durch. Aus Mangel an geraden Plätzen wurde die Verlängerung des Airports auf Stelzen gestellt und bietet so eine Entschärfung der Ankunft auf der Insel mittels Flieger an.

Unser nächster Zwischenstopp ist im kleinen Ort Canical an der Ostküste, welcher untrennbar mit der Geschichte des Walfangs auf Madeira verbunden ist. Das Walmuseum erinnert an die Vergangenheit des Ortes.

Nachdem wir schon so weit im Osten der Insel sind, wollen wir uns auch noch die karge Vegetation und die schroffen Felsen von Ponta de Sao Lourenco erkunden.

Hier weht so eine steife Brise, dass wir die Wanderung ohne ausreichende Bekleidung leider auf ein anderes Mal verschieben müssen. Die vulkanischen Ursprünge der Insel sind hier deutlich zu sehen.



Obwohl die Sicht nicht unbedingt die beste ist, können wir die unbewohnten Inselchen, die „Isole Dersertas“, doch noch in der Ferne erahnen. An der Nordseite der zerklüfteten Ostspitze kommt die Atlantikwelle etwas kräftiger an und trotz Sonne ist es recht frisch.

Wir sind ja auf der Blumeninsel Madeira und da dürfen ein paar Blumenfotos auf keinen Fall fehlen.