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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Cadiz – ein Stadtbummel

Wir wollen heute Cadiz besuchen, die aelteste Stadt der iberischen Halbinsel. Es gibt zwei Moeglichkeiten dies zu tun. Mit dem Womo eine kilometerlange Anfahrt durch Industriegebiet und anschliessenden Schwierigkeiten beim Parkplatzsuchen oder einfach mit der Faehre. Wir nehmen die Faehre.

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Dieser voll geschmueckte Viermaster bietet einen super Vordergrund fuer den ersten Anblick der Catedral Nueva in Cadiz, die wir spaeter natuerlich auch von innen besichtigen.

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Bei dem wolkenlosen Himmel ist eine Stadtbesichtigung ganz besonders schoen. Die Aussicht vom Torre Tavira – der mit seinen 45 Metern die hoechste Erhebung von Cadiz markiert – begeistert uns sehr.

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Diesmal begleitet mich Michi bei der Turmbesteigung, denn es sind erstmals keine Stufen sondern ein enger, nicht steiler Wendelweg, der ewig nach oben fuehrt. Am Glockenturm angekommen, breitet sich zu unseren Fuessen die Stadt mit all ihren Sehenswuerdigkeiten aus.

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Im Eintritt ist auch der Besuch des archaeologischen Museums enthalten. Die Fundstaette “Casa del Obispo“ bietet durch seine Ueberreste die Moeglichkeit, einen Grossteil der Geschichte von Cadiz durch die Jahrtausende, kennen zu lernen.

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Einer Schnecke gleich ziehen wir unsere Spuren, immer weiter ins Zentrum der Altstadt.

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Aus dem Rathaus stroemt eine grosse Gruppe Marineangehoeriger. Vermutlich haben sie heute einen Stern oder die weisse Kappe bekommen, denn sie schauen alle hochnaessig, aber sehr elegant aus. Wir sitzen im “El Sardinero“ am Hauptplatz und beobachten diese Gruppe, die dann zum Viermaster zurueckkehrt. Dieses Lokal haben wir als besonders preiswert empfohlen bekommen “ was aber leider nicht mehr stimmte.

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In diesem historischen Gebaeude, einer Zigarrenfabrik, wurden anno dazumal Zigarren gewickelt. Heute beherbergt es verschiedenste Bueros und Geschaefte.

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Selbstverstaendlich darf ein Spaziergang (incl. Rast) an der Uferpromenade nicht fehlen. Dieser balzende Spatz verkuendet wohl den nahenden Fruehling, der auch heute hier zu fuehlen ist. Michi geniesst es, ein richtig schoenes grosses Fastenbier zu trinken, was ihm ja in Marokko etwas verwehrt wurde.

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Wir finden zielstrebig wieder einmal die “Einserhuette“ fuer Tapas. “La cepa gallega“ (zum waschechten Gallicier) heisst dieses nette Lokal. Lauter Einheimische, zwei ebenso lustige wie freundliche Wirtsbrueder, die sich bei der Menge des Ausschanks keinen Zwang antun und dies bei mehr als moderaten Preisen. Leider wartet unsere Faehre bereits “ hier haette ich locker noch bleiben koennen. Hier moechten wir einmal mehr Zeit (mit unserer Freundin Inge) verbringen.

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Leider geht auch ein so wunderschoener Tag in der so unbeliebten “Fastenzeit“ zu Ende.

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