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Logbuch der SY Shalimardue

Januar 2021
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Camacha, Levadawanderung und Marktbesuch in Santo da Serra

Heute besuchen wir im kleinen Ort Camacha die Korbflechter. Im berühmten „Cafe Relogio“ mit dem auffälligen Uhrturm befinden sich auch die Verkaufsräume des größten Korbwarenexporteuers von Madeira.



Während der fast dreistündigen Levadawanderung (Caminho Levada da Serra) regnet es keinen einzigen Tropfen, allerdings ist unter unseren Füßen nur Matsch und die Wege sind sehr rutschig. Ich begleite heute Bettina und Bernd, unsere zwei neuen Bekannten, bei der Wanderung. Michi fährt mit dem Auto voraus und wartet „geduldig“ am Markt.



Kaum zu glauben, aber es muss heute früh oder gestern hier einen ordentlichen Graupelschauer gegeben haben, sonst hätte ich dieses Bild nicht machen können.

Sonntags findet in der Nähe der Kirche die „Feira da Ladra“ statt, ein Markt mit Gemüse, Obst, Kleidung und vielem anderen. Wir beginnen gleich mal mit einem frisch gepressten und vor unseren Augen zubereiteten Poncha (the best ever)! Weißer Rum aus Madeira, Zitronen- und Orangenschale mit Zucker gestampft und mit Orangensaft und Honig verrührt, wobei der Hauptanteil der Rum ist.




Aber der absolute Höhepunkt des heutigen Tages ist wohl die „espetada da Madeira“, bei dem die frisch geschnittenen Rindfleischstücke auf einen Spieß gesteckt und in Lorbeersalz gewendet werden. Danach dürfen sie auf offener Glut brutzeln, bis das Fleisch gar ist. Ein wahrer Hochgenuss und – vermutlich weil hauptsächlich Einheimische hier sind – auch gar nicht teuer.



Das üppige Essen muss natürlich wieder mit einem weiteren Poncha begossen werden. Michi als „Fahrer des Tages“ hat hier leider das Nachsehen.


Maroni werden hier auch mit einer Salzkruste angeboten.